Niederlagen zum Jahresende

Mit zwei Spielen binnen 24 Stunden verabschieden sich die Basketballer des Team Ehingen Urspring aus dem Jahr 2015. Dabei hielt díe Mannschaft gegen Nürnberg und Heidelberg phasenweise gut mit.

FLORIAN ANKNER ... |

Nach nur einer Woche Pause ging es für das Team Ehingen Urspring in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Um den Spielfluss nicht zu verlieren, fanden in den beiden vergangenen Tagen zwei Testspiele der Steeples statt. Am Dienstag traf das Team, das von Co-Trainer Dominic Dörr trainiert wird, auf die ProA Mannschaft rent4office Nürnberg. Dabei verloren die Ehinger zwar mit 66:78, doch Dörr ist zufrieden mit der Leistung. Denn neben den USA-Spielern (Maxi Eisele, Marko Sarac und Joel Aminu) fielen auch Noah Aghas und Radi Tomasevic aus. Da zudem Devon Moore noch mit dem Jetlag zu kämpfen hatte, ergänzten Nii Narku Bergmann (NBBL) und Moritz Noeres (JBBL) die Mannschaft.

Das Spiel begann schlecht für die Steeples und so langen sie schnell mit 0:14 zurück. Doch anschließend fanden die Ehinger besser ins Spiel und kämpften sich bis auf sieben Punkte heran. Der Rückstand wurde lange unter der Grenze von zehn Punkten gehalten, doch zum Schluss fehlte die Kraft noch mit den Nürnbergern aufzuschließen. "Sie haben uns überpowert, man hat gemerkt, dass sie körperlich fitter sind als wir", sagte Dörr nach dem Spiel.

Zum zweiten Spiel war das Team der MLP Academics zu Gast in der Junge-Halle in Urspring. Genau wie am Vortag lagen die Steeples schnell in Rückstand. Nach fünf Minuten lautete der Spielstand 4:14. Man merkte den Spielern an, dass sie mit der körperlich starken Spielweise der Heidelberger ihre Probleme hatten. So ging es auch mit 11:25 ins zweite Viertel. Auch hier lief es zunächst nicht gut für die Steeples und der Rückstand kletterte bis auf 17 Punkte. In der Folge fand das Team der Ehinger besser in ihren Rhythmus und kämpfte sich ins Spiel. Dabei trafen sie auch die Würfe, die noch zu Beginn der Partie nicht fielen. Auch in der Defensive schafften sie es den Druck zu erhöhen. Das war auch der entscheidende Faktor um den Rückstand zu verkürzen. Mit einem zwischenzeitlichen 7:0-Lauf verkürzten sie den Rückstand bis zur großen Pause auf sechs Zähler. "Wir hatten im zweiten Viertel eine gute Phase", freute sich Dörr nach dem Spiel. Doch mit dem Beginn des dritten Spielabschnitts merkte man den Ehinger Basketballern die schwindenden Kräfte an. Die Angriffe wurden nicht mehr konsequent zu Ende gespielt und es schlichen sich vermehrt Fehler in das Spiel ein. Dadurch begünstigt bauten die Heidelberger ihren Vorsprung kontinuierlich aus. "Uns hat die Kraft gefehlt", so Dörr. Vier Minuten vor dem Ende war der Rückstand das erste Mal über der 20 Punkte Marke. "Im letzten Viertel war bei uns einfach die Konzentration weg", sah Dörr hier die Ursache für den anwachsenden Vorsprung der Gäste aus Heidelberg.

Am Ende lautete das Endergebnis 56:74 aus Sicht des Team Ehingen Urspring. "Die Mannschaft hat trotz der Niederlage gute Szenen gegen einen starken Gegner gezeigt", so Dörr nach dem Spiel.

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