Mit Wut zu den Bären

Zum Abschluss der Hinrunde geht es heute für das Team Ehingen Urspring zu den Licher BasketBären. Nach der Derbyniederlage will die Mannschaft um Trainer Domenik Reinboth wieder einen Sieg.

FLORIAN ANKNER |

Zwar markiert das Ende der Hinrunde keine Winterpause und auch der Begriff des "Herbstmeisters" hat sich im Basketball nie wirklich etabliert. Die Bedeutung des letzten Spieltags der ersten Saisonhälfte ist für das Team Ehingen Urspring jedoch greifbar. Denn nach der bitteren 67:78-Derbyniederlage gegen die Baskets aus Elchingen rutschte das Team von Trainer Domenik Reinboth auf den zweiten Tabellenplatz ab. Erster ist nun die aufstiegshungrige BG aus Karlsruhe. Mit einem Sieg heute Abend (19.30 Uhr) bei den BasketBären aus Lich könnten die Steeples Karlsruhe weiter unter Druck setzen. Mit einer weiteren Niederlage würde Ehingen zwar auf dem zweiten Tabellenplatz bleiben, doch die Verfolger würden wieder aufschließen. Daher gilt es für die Steeples, die gute Auswärtsbilanz von vier Siegen bei nur einer Niederlage weiter auszubauen. "Wir haben nach der vermeidbaren Niederlage gegen Elchingen wieder etwas gut zu machen", sagt Reinboth.

Und da könnte Lich zum richtigen Zeitpunkt kommen. Denn die Hessen haben bislang erst eines ihrer Heimspiele gewinnen können und das gleich am ersten Spieltag. Damals gewannen sie gegen eine Rumpftruppe der Frankfurt Juniors mit 80:37. Doch Reinboth warnt davor, den Zehnten der Tabelle auf die leichte Schulter zu nehmen. "Sie sind besser als es die Tabelle aussagt", sagt er. So erzielen die Licher die zweitmeisten Punkte (79,8) und besitzen auch die zweitbeste Dreierquote (34,2 Prozent) der Liga. Zudem führen sie die Statistiken bei den Steals, also Ballgewinne, mit weitem Vorsprung an. Gerade in der Verteidigung spielen die Licher einen guten Basketball, was sie für Reinboth zu einem "unangenehmen Gegner" machen. "Sie werden uns schwer liegen", schätzt er ein.

Mit Lamar Mallroy (17,8 Punkte) und dem spanischen Aufbauspieler Nil Angelats (10,4 Punkte, 4,7 Assists) besitzen die Licher zwei "herausragende Akteure". Aber auch unter dem Korb sind die Hessen gut aufgestellt. "Sie sind breit gefächert und das macht sie gefährlich."

Doch es gibt noch einen weiteren Punkt, mit dem die Steeples heute Abend zu kämpfen haben - mit der Anreise. "Wir sind es in dieser Saison noch nicht gewohnt, so weit zu fahren", sagt Reinboth. Rund 340 Kilometer sind es diesmal zum Spiel.

Doch Ausreden lässt der Trainer nicht gelten: "Wir müssen das Spiel gewinnen. Ende, aus", gibt er sich kämpferisch. "Wir werden nach Lich fahren und den Bären niederringen."

Lich kann nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel gegen Speyer (91:62) nicht nur mit Rückenwind, sondern voraussichtlich verletzungsfrei in die Partie gegen Ehingen gehen.

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