Guter Start für Urspring in Bristol

Auch das zweite Turnier in den USA begann für die Klosterschüler gut. Nach einem schwachen Start gewannen sie gegen Greeneville mit 62:46. Dabei zeigten gleich mehrere Spieler gute Leistungen.

FLORIAN ANKNER |

Erstes Spiel, erster Sieg - für das Team Urspring ist der Start in das renommierte Arbys Classic Turnier in Bristol im amerikanischen Bundesstaat Tennessee gut gelungen. Nach einem schwachen Beginn dominierte die U19-Mannschaft die Greeneville Greene Devils und gewann deutlich mit 62:46.

"Wir waren zu nervös", sagte Akademieleiter Nico Drmota über die ersten Minuten des Spiels. "Es ist halt etwas anderes, in einer 8000 Menschen fassenden Halle zu spielen, in der über 1000 Menschen zuschauen. Wir haben eine Eingewöhnung gebraucht." Zwar schaffte es die Mannschaft gut in ihr Spiel zu kommen, doch gerade in der Defensive hatte sie kaum Mittel, Greeneville zu stoppen. Immer wieder zogen sie mit ihren schnellen Spielern in die Zone und kamen so zu erfolgen. Dadurch verlor Urspring das erste Viertel auch nicht verwunderlich mit 9:13. Doch im zweiten Spielabschnitt zeigten die Klosterschüler zum ersten Mal ihr Können und zogen mit einem 12:0-Lauf auf 23:15 davon. Gerade Marko Sarac und Noah Kamdem dominierten in dieser Phase. So erzielte auch Kamdem sechs Punkte in Folge, was auch von den Fans in der Halle mit Szenenapplaus honoriert worden ist. Es folgten jedoch mehrere Fehlentscheidungen und so zog Greeneville bis zur großen Pause wieder an den Urspringern vorbei und führten mit 28:27. "Die Spielweise ist viel schneller und nicht so körperbetont, wie wir es gewohnt sind", zog Drmota sein Fazit.

Doch nach der Pause zeigten sich die Nachwuchsspieler stark formverbessert und legten einen erneuten 12:0-Lauf auf das Parkett zur 39:28-Führung. "Nach der Halbzeit sind wir besser in unseren Rhythmus gekommen und haben unsere Plays endlich gelaufen. Dazu haben wir in der Defensive viel aggressiver und besser agiert", so Drmota. Hatte Greeneville in den ersten zwei Vierteln noch eine Trefferquote von fast 70 Prozent, ist die Mannschaft im dritten Viertel - durch die starke Verteidigung - auf unter 50 Prozent gesunken. Insgesamt ließen die Urspringer nur fünf Punkte in diesem Spielabschnitt zu. Durch erzwungene Ballverluste der Gegner kamen die Klosterschüler dagegen immer wieder zu schnellen Punkten, die Finn Eckhardt teils mit sehenswerten Dunkings abschloss. Mit einer 43:33-Führung ging es ins letzte Viertel, in dem das Team um Domenik Reinboth nichts mehr anbrennen ließ und das Spiel deutlich 62:46 gewann. Zum Mann des Spiels wurde Joel Aminu gewählt, eine Wahl, die Drmota nachvollziehen kann. "Joel hat sehr gut gespielt. Seine schnelle und aggressive Art zu spielen, passt hier perfekt rein." Auch seine Statistiken verdeutlichen dies. Neben elf Punkten erzielte er auch sechs Rebounds und sechs Assists. Zwei Blocks und vier Steals runden seine hervorrangende Statistik ab. Auch Maxi Eisele und Finn Eckhardt ließen mit jeweils zehn Punkten aufhorchen. Zudem überzeugten auch die beiden Urspringer Gastspieler Noah Kamdem (9) und Willy Inuklu (8).

Durch den Sieg trifft das Team Urspring auf die Father Hennry Carr High School aus Toronto, Kanada. Den Tag Pause wird der Tross aber nicht untätig sein, auch wenn Drmota betont, dass es ein wichtiger Tag für die Jungs wird, um sich auszuruhen. So besuchen sie die East Tennessee State University und werden eine Mall zum Shoppen ansteuern.

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