Hinter Costa Rica und Kolumbien

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Der Strompreis wird wahrscheinlich für viele Verbraucher im kommenden Jahr steigen. Ein Grund dafür sei die erwartete Steigerung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), erklärte der Bundesverband der Energieabnehmer (VEA) am Freitag. Zudem kündigten Netzbetreiber in den vergangenen Wochen Steigerungen der Netzentgelte an. Heizöl verteuerte sich zudem im Zeitraum von Juni bis September um 11 Prozent und könnte wegen des Beginns der Heizsaison noch teurer werden, wie Analysten erklärten.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur machte die EEG-Umlage im vergangenen Jahr etwa ein Fünftel des Preises aus, ebenso die Netzentgelte. Der VEA prognostizierte, dass die EEG-Umlage von derzeit 6,88 Cent pro Kilowattstunde Strom auf etwa 7 Cent nächstes Jahr steigen wird.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wollte sich nicht festlegen: "Jetzt Prognosen über die Höhe der Strompreise abzugeben, gleicht einem Blick in die Glaskugel", erklärte BDEW-Chef Stefan Kapferer. Allein die EEG-Umlage hänge von Faktoren wie der eingespeisten Strommenge der Energieträger ab, deren Entwicklung ungewiss sei. „Bild“ hatte über steigende Preise berichtet.

Bei den vier deutschen Netzbetreibern dürften sich die Preise unterschiedlich entwickeln. Bei TransnetBW aus Baden-Württemberg sollen die Entgelte um 13 Prozent steigen.

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