"Zu Besuch bei..." der Straßenbahnfahrschule der SWU
Ulm. „Zu Besuch bei…“ heißt die Serie der SÜDWEST PRESSE Online-Redaktion, in der wir Personen und Orte in Ulm und der Region vorstellen, die viele nicht kennen, jedoch einen Besuch wert sind. Heute: Zu Besuch bei der Straßenbahnfahrschule der SWU.
Tausende Menschen steigen in Ulm jeden Tag in die Straßenbahn. Fahren zur Arbeit, in die Schule, in die Stadt. Aber wie wird man Straßenbahnfahrer und wo kann man das lernen?
Diesen und weiteren Fragen sind wir auf den Grund gegangen und deshalb haben wir die "Fahrlehrer" und "Fahrschüler" der Straßenbahn Ulm besucht. Eine Runde durften wir im Fahrschulfahrzeug mitfahren und bei der Gelegenheit haben wir so einiges über den Beruf des Straßenbahnfahrers erfahren.
So hat zum Beispiel jede Stadt ihre eigenen Voraussetzungen für Anwerber auf einen Straßenbahnführerschein. In Ulm braucht man dafür einen Busführerschein - und man muss bereits einige Jahre bei der SWU gearbeitet haben. Weitere Bedingung ist eine Bewerbungsmappe auf welche ein Auswahlverfahren folgt. Es ist also gar nicht so einfach, hier in Ulm eine Straßenbahn fahren zu dürfen.
Fünf "Fahrschüler" haben in den vergangenen Wochen sowohl Theorie, als auch Praxisstunden absolviert und in wenigen Tagen folgt die Prüfung, welche aus schriftlichen Theoriefragen, einer Praxisfahrt und einem mündlichen Test besteht.
"Straßenbahnfahren macht großen Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zum Busfahren", sagt etwa Wolfgang Märcz, einer der "Fahrschüler", der bereits seit 17 Jahren bei der SWU tätig ist und immer schon Straßenbahn fahren wollte. So oder so ähnlich geht es auch den anderen Teilnehmern.
Gefährlich wird das Straßenbahnfahren erst, wenn andere Verkehrsteilnehmer sich nicht an Regeln halten: "Falsch parkende Autos sind das größte Hindernis im Verkehr", weiß Helmut Müller, derzeit ebenfalls ein "Fahrschüler" der Straßenbahnfahrschule. "Manchmal fahren Autos los, wenn die Straßenbahn wegen der Sonderampel losfährt. Dann muss man ziemlich schnell bremsen und vor allem klein beigeben" so Andreas Römer, ebenfalls "Fahrschüler".
Ein Interview mit einem der "Fahrschüler" der SWU Bernhard Wöhrle und die Eindrücke unserer "Fahrstunde" durch Ulm sehen Sie hier in unserem Video.
Diesen und weiteren Fragen sind wir auf den Grund gegangen und deshalb haben wir die "Fahrlehrer" und "Fahrschüler" der Straßenbahn Ulm besucht. Eine Runde durften wir im Fahrschulfahrzeug mitfahren und bei der Gelegenheit haben wir so einiges über den Beruf des Straßenbahnfahrers erfahren.
So hat zum Beispiel jede Stadt ihre eigenen Voraussetzungen für Anwerber auf einen Straßenbahnführerschein. In Ulm braucht man dafür einen Busführerschein - und man muss bereits einige Jahre bei der SWU gearbeitet haben. Weitere Bedingung ist eine Bewerbungsmappe auf welche ein Auswahlverfahren folgt. Es ist also gar nicht so einfach, hier in Ulm eine Straßenbahn fahren zu dürfen.
Fünf "Fahrschüler" haben in den vergangenen Wochen sowohl Theorie, als auch Praxisstunden absolviert und in wenigen Tagen folgt die Prüfung, welche aus schriftlichen Theoriefragen, einer Praxisfahrt und einem mündlichen Test besteht.
"Straßenbahnfahren macht großen Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zum Busfahren", sagt etwa Wolfgang Märcz, einer der "Fahrschüler", der bereits seit 17 Jahren bei der SWU tätig ist und immer schon Straßenbahn fahren wollte. So oder so ähnlich geht es auch den anderen Teilnehmern.
Gefährlich wird das Straßenbahnfahren erst, wenn andere Verkehrsteilnehmer sich nicht an Regeln halten: "Falsch parkende Autos sind das größte Hindernis im Verkehr", weiß Helmut Müller, derzeit ebenfalls ein "Fahrschüler" der Straßenbahnfahrschule. "Manchmal fahren Autos los, wenn die Straßenbahn wegen der Sonderampel losfährt. Dann muss man ziemlich schnell bremsen und vor allem klein beigeben" so Andreas Römer, ebenfalls "Fahrschüler".
Ein Interview mit einem der "Fahrschüler" der SWU Bernhard Wöhrle und die Eindrücke unserer "Fahrstunde" durch Ulm sehen Sie hier in unserem Video.
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Autor: Nathalie Denoix | 28.07.2010
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Kommentare (11)
Sorry,
aber ich verstehe den Stress in diesem Thread nicht.Wer wissen möchte, wie eine ba-wü Kleinstadt erfolgreich ein S-Bahn-Netz aufbauen kann, soll doch einfach mal nach dem Seehas googeln. Die Konstanzer machen es den Ulmern seit Jahren erfolgreich vor, wie man eine Region sogar über Ländergrenzen hinweg erfolgreich über die Schiene verbinden kann.
In Ulm wird das nix. Weil der Ulmer ein klassischer Eigenbrötler ist. Der Ausbau der Strampe mag zwar den innerstädtischen Verkehr besser organisieren.
Aber ein S-Bahn.Netz? Bewahre, da müssten die Verantwortlichen der Stadt ja mit der DB, den privaten Anbietern und den politisch Verantwortlichen der Umlandgemeinden reden...
Ne, das ist zu gefährlich. Da unterstützt die Stadt doch lieber den seit der 60er Jahre etablierten Bushersteller in der Stadt und lässt die Vision eines S-Bahn-Netzes in der Region angesichts des scheinbaren Erfolges des Car2go-Projektes lieber fallen.
Noch mehr Feinstaub! Von Smarts? Klar! Typisch Ulm - halt.
Kritiker
wow ........ wie immer stehen die Kritiker an vorderster Frontwo bleiben jedoch die adäquaten Vorschläge diesen Beitrag besser zu behandeln? .....
Großstadt ... Kleinstadt .... S-Bahn .... wo bleiben bzw. sind die detaillierten Unterschiede der Kritiker? ........... ich vermisse diese gänzlich
Sicherlich sollte die SWP in ihren Beiträgen die offiziellen Bezeichnungen (in diesem Fall "S-Bahn") gegenüber Straßenbahn verwenden.
Als Anmerkung für "benachteiligte" Großstädter: wendet Euch doch an Eure lokalen Medien .... sie sind sicherlich in der Lage selbst Beiträge zu veröffentlichen .............. ansonsten: SCHADE
Schon toll...
Schon toll, wie viel großen Aufhebens die SWP um die eine Strassenbahnlinie in Ulm macht. Unter Blinden ist der Einäugige König. Über die S-Bahn und U-Bahn Netze richtiger Grossstädte wird dagegen fast nie berichtet.