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870 Teilnehmer beim 6. Ulmer Stadtlauf - Radrennen nach Stürzen vorzeitig abgebrochen

Zwei besiegten alle anderen – die übrigen siegten über sich selbst. Mahdi Sareban und Susanne Maier heißen die Sieger beim 6. Ulmer Stadtlauf. 870 Teilnehmer bewiesen auch im Regen Durchhaltevermögen.

Autor: WINFRIED VOGLER |
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Verschärfte Bedingungen bei der sechsten Auflage des Ulmer Stadtlaufs „Ab durch die Neue Mitte“: Pünktlich zum Start am Sonntagnachmittag öffnete der Himmel seine Schleusen. Es regnete Bindfäden, und der Wind fegte ziemlich garstig über den Münsterplatz. Aber 870 Läuferinnen und Läufer ließen sich nicht grämen.

„Heut ist dein Tag, genieße ihn“, so lautete eines der vielen Mottos, das sich die Teilnehmer für die 10-Kilometer-Distanz zurechtgelegt hatten. Am Ende siegte bei den Herren Mahdi Sareban vom Triathlonteam des SSV Ulm 1846. Der 31-jährige Sportmediziner an der Uni Ulm lief in 34:10 Minuten vor Ralf Traub (34:23) von der TSG Söflingen über die Ziellinie.

Trotz vergleichsweise wesentlich schlechteren Bedingungen blieb Sareban 50 Sekunden unter der Siegerzeit des vergangenen Jahres. „Ich habe das Tempo von Anfang an hoch gehalten“, verriet der Sieger seine Taktik. Ab der zweiten Runde lief der Österreicher allein dem Feld voraus. Das war auch der Zeitpunkt, an dem Steffen Nothelfer (SSV 46) seinen Vereinskameraden ziehen lassen musste. „Sein Tempo war zu hoch, deshalb habe ich mich nach zwei Runden einer Vierergruppe angeschlossen“, beschrieb Nothelfer den Rennverlauf, der ihm wie im vergangenen Jahr den fünften Rang einbrachte.

Mit persönlicher Bestzeit von 40:30 Minuten bemerkenswert flink unterwegs war Susanne Maier vom Team Physiotherapie Danner als Gewinnerin der Frauen-Konkurrenz. „Ich bin absolut glücklich“, flüsterte die strahlende Siegerin stolz, die mit 51 Jahren ihre deutlich jüngeren Konkurrentinnen allesamt distanzierte. „So schnell bin ich noch nie gelaufen.“

Ab der Streckenmitte war die spätere Siegerin an der führenden Susanne Hafner, die am Ende Zweite in 40:44 Minuten wurde, vorbeigezogen. „Ich überhol einfach mal“, hatte sie sich gedacht und gehofft, dass sie durchhalten werde. „Alter gilt nicht“ lautet die Devise der zierlichen Läuferin, mit der sie auch in vier Wochen beim Liechtenstein-Marathon bestehen will.

Ein beeindruckendes Jubiläum feierte in diesem Jahr Günter Hammele vom SSV Ulm 1846. Der 74-Jährige hat bei allen 25 bisher ausgetragenen Stadtläufen teilgenommen. „Meine Zeit unter einer Stunde ist okay. Mit 75 Jahren greife ich nächstes Jahr nochmals in der Altersgruppe an“, gab sich Hammele kämpferisch.

Mit „Highway To Hell“ aus den dröhnenden Lautsprechern in die Spur geschickt wurden im Anschluss an den Stadtlauf erstmals sieben Radteams zu einem Kriteriums-Rennen. Dass der AC/DC-Klassiker für die Akteure nicht im Wortsinn sportlich zur Hölle wurde, war den Veranstaltern zu verdanken. Nach 21 der vorgesehenen 40 Runden und zahlreichen Stürzen wurde das Rennen wegen der starken Regenfälle abgebrochen und der Führende Heiko Gericke vom Opus Raceteam als Sieger gewertet.

Nicht zu kurz kam dafür der Gute Zweck: 4746 Spendenrunden wurden gelaufen – bei einem Euro pro Runde ein stattlicher Betrag für die „Aktion Hand in Hand“.

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ZKRD Charity Radrennen beim Ulmer Stadtlauf 2012

Remiere beim diesjährigen Stadtlauf hatte das "ZKRD Charity Radrennen". Ca.  Galerie öffnen

ZKRD Spendenlauf beim Ulmer Stadtlauf 2012

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