Zweckverband: Kreis erhält Rückzahlung

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Die Verbandsversammlung des Zweckverbands TAD (Thermische Abfallverwertung Donautal) wird insgesamt 2,4 Millionen Euro an ihre Mitglieder zurückzahlen. Das hat das Gremium gestern bei der Verabschiedung des Jahresabschlusses 2013 beschlossen, heißt es in der Pressemitteilung des Zweckverbands, der das Müllheizkraftwerk Donautal betreibt.

Nach dem Jahresabschluss 2013 - die Bilanz weist eine Summe von 46,6 Millionen Euro aus - sinkt die Verbandsumlage der TAD-Mitglieder (Stadt Ulm, Alb-Donau-Kreis, Landkreise Heidenheim und Sigmaringen, Stadt Memmingen) um fast 2,4 Millionen Euro auf knapp 9 Millionen Euro gegenüber dem veranschlagten Niveau. Diese 2,4 Millionen Euro fließen an die Verbandsmitglieder zurück. Allein 687 752 Euro erhält der Alb-Donau-Kreis, 534 376 Euro die Stadt Ulm, 535 117 Euro gehen an den Landkreis Heidenheim, 439 432 Euro an den Landkreis Sigmaringen und 178 073 Euro an die Stadt Memmingen.

Im Jahr 2013 sind im Müllheizkraftwerk rund 159 000 Tonnen Abfälle verbrannt worden, teilte der Zweckverband weiter mit. Daraus wurde Strom und Fernwärme erzeugt, wie TAD-Geschäftsführer Ulrich Keck mitteilte. Im Müllheizkraftwerk wurden 38,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Stadtnetz eingespeist, ferner wurden 121,5 Millionen Kilowattstunden Fernwärme ans Netz der Fernwärme Ulm GmbH (FUG) abgegeben. Die Anlage hatte eine Verfügbarkeit von 95,8 Prozent. Sie lief im Jahr 2013 an 8390 Stunden.

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