Zur Person Ulrich Scheib

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Der gebürtige Söflinger Ulrich Scheib (71) war als Oberstaatsanwalt in Ulm unter anderem für Wirtschaftsstraf- und Umweltverfahren zuständig. Er hat in Köln und Saarbrücken Jura studiert und promoviert Jahrzehnte später an der Uni Marburg. Seine Dissertation erscheint jetzt als Buch im Verlag Klemm + Oelschläger unter dem Titel "Justiz unterm Hakenkreuz", 276 Seiten, 24.80 Euro.

Dass er die Ulmer NS-Justiz aufarbeitet, hat einen bestimmten Hintergrund. Als junger Jurist hatte Scheib in den 60er Jahren mit älteren Kollegen zu tun, die bei Urteilsberatungen mit menschenverachtenden Sprüchen auffielen. Nach dem Motto: Die Angeklagten wären früher vergast oder ins KZ gesteckt worden. "Ich habe mich damals gefragt: Was haben die im Dritten Reich gemacht? Wie haben die geurteilt?" Diesen Fragen ist Scheib jetzt im Ruhestand nachgegangen.

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