Zum Jugendtag werden im Kloster Untermarchtal rund 3000 junge Menschen erwartet

Im Juni findet im Kloster Untermarchtal der 34. Jugendtag statt. Dann werden wieder 3000 Jugendliche erwartet, die sich auf dem grünen Hügel mit dem Thema "Frieden" auseinandersetzen.

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Vorfreude auf den 34. Jugendtag in Untermarchtal: Die Schwestern Elisabeth, Ruth und Katharina Maria präsentierten schon mal die Schlüsselanhänger des Jugendtages.  Foto: 

Nicht nur Bayreuth hat seinen grünen Hügel. Auch in Untermarchtal gibt es auf der Klosteranlage einen. Und der ist sogar der schönere, weil er am Jugendtag jedes Jahr mit Hunderten von fröhlichen Jugendlichen gesäumt wird. Im Kloster sind die Vorbereitungen für den 34. Jugendtag, der vom 12. bis zum 14. Juni stattfindet, bereits weit fortgeschritten. "Wir müssen die Hefte für die Sternwallfahrer früh genug versenden und auch die Interessenkreise frühzeitig planen", sagte Schwester Elisabeth am Montag auf einer Pressekonferenz.

Mit dem Organisieren und Planen hat man in Untermarchtal jahrelange Erfahrung. Bis zu 3000 Jugendliche werden wieder am Sonntag zur Messe im großen Zelt erwartet. Dieses Jahr kommt Bischof Gebhard Fürst, um die Abschlussmesse zu zelebrieren. Aber für viele Sternwallfahrer beginnt der Jugendtag bereits am Pfingstmontag. "Wir haben eine Gruppe aus Welzheim, die läuft jedes Jahr etwa 100 Kilometer zum Jugendtag", sagte Schwester Ruth. Mit 1200 Sternwallfahrern aus der gesamten Diözese rechnet das Team mit den Schwestern Elisabeth, Ruth, Katharina Maria, Marlies, Veronika und Nicola Franziska.

Die Schwestern aus dem Innenteam haben sich bereits im vergangenen November zusammen gesetzt und das Thema entwickelt. "Friede sei mit euch" heißt das Motto des diesjährigen Jugendtages, zu dem auch 52 Interessenkreise angeboten werden. In diesen Gesprächs- und Kreativangeboten geht es am Sonntagvormittag um weltliche Themen wie Armut, Syrien, Mission, Friedensmissionen, Handys oder Alkohol. Die spirituellen Angebote umfassen Bibelgespräche, Anbetung, meditative Tänze und eine Anleitung, wie Popsongs zu Gebeten werden. Viele Jugendliche wollen am Jugendtag aber auch mit den Händen oder dem Körper etwas tun und melden sich etwa zum Knüpfen von Freundschaftsbändchen, Filzen, Friedenskerzen basteln oder zum Trommelbaukurs an. "Der Jugendtag ist die Gelegenheit, ausgelassen und besinnlich zu sein", erklärte Schwester Elisabeth.

Auch der grüne Hügel vor der Kirche soll nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Friedenszeichen besetzt werden. Die Jugendlichen sind aufgefordert, Friedenszeichen in Form einer Taube auszusägen, zu bemalen und entweder vorher nach Untermarchtal zu senden oder das Friedenszeichen mitzubringen. Aus den bunten Tauben soll dann ein bunter Weg des Friedens entstehen. Die Sägevorlage ist auch bereits verschickt worden. Zurzeit trudeln die ersten Anmeldungen ein. Mit 1500 Übernachtungsgästen rechnet das Kloster. Untergebracht werden die Jugendlichen in der Turnhalle, Mehrzweckhalle, in der Schule, in Maria Hilf und in Privatquartieren im Ort. "Die Vorfreude wächst jeden Tag", sagten die Schwestern.

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