Zentrales Touristenbüro als Idee

Zwischen dem Biosphärengebiet Kuppenalb in Lauterach und dem Bussen ist der Verwaltungsraum Munderkingen in der Donauschleife. Ein Logo ist kreiert, Flyer sind vorbereitet und die Homepage reserviert.

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Ähnlich wie beim "Kleinstadtleben" in Munderkingen sollen nun auch die Gastronomen, Hoteliers, Betreiber von Ferienwohnungen und andere Unternehmen aus der gesamten Raumschaft Munderkingen einer Gruppe "Tourismus" in die Diskussion um das Tourismus-Konzept "Die Donauschleife" eingebunden werden. Bürger vor Ort und Gäste sollen unter diesem Begriff über "die vielen kleinen Highlights im Verwaltungsraum Munderkingen" informiert werden, wie es Diplom-Wirtschaftsingenieur Mario Malmer am Dienstag in öffentlicher Sitzung der Verbandsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) erklärte. Er hatte mit seiner Geschäftspartnerin Daniela Rogge aus Ehingen das Werbekonzept ausgearbeitet.

Verbandsvorsitzender und Bürgermeister Dr. Michael Lohner erinnerte daran, dass die "Donauschleife" bereits auf der Messe CMT in Stuttgart nach außen getragen wurde. Drei Kriterien solle die neue Marke erfüllen. "Die Donauschleife muss Identität stiften, so dass sich die VG-Bürger von ihr angesprochen fühlen." Darüber hinaus dürfe sie nicht trennen, sondern müsse zusammenführen. "Wir wollen das Biosphärengebiet oder den Bussen integrieren." Deshalb sei der Untertitel "Im Herzen von Oberschwaben und der Schwäbischen Alb" wichtig. Drittens muss die Marke überregional erkennbar sein. "So wie wir die Elbe kennen, kennt auch der Hamburger die Donau."

Ein bisschen enttäuscht sei er gewesen, dass jetzt "nicht so viele Gastronomen und Betreiber von Ferienwohnungen einer Einladung gefolgt seien. "Es geht doch darum, unter der Marke unseren Raum zusammenzuführen", sagte Lohner. "Wir werden auch hierfür Geld in die Hand nehmen". Gefördert werde das rund 42 000-Euro-Projekt aus dem Leader-Programm. Angedacht sei, in Munderkingen zentral ein Informationsbüro einzurichten, weil die Rathäuser am Wochenende nicht geöffnet haben. In diesem Zusammenhang wurde von einer halben Stelle gesprochen. Auch soll die Satzung der Verwaltungsgemeinschaft dazu geändert werden. Malmer aus Weingarten, der vor dem Auftrag für das Werbekonzept nie im Raum Munderkingen angehalten hatte, schwärmte: "Wir haben zwischen dem Biosphärengebiet und dem Bussen - im Herzen Oberschwabens - eine unberührte Natur, viel Wasser, Störche, viele Klöster und Kirchen, Museen und ein Krippenmuseum." Auch eine Vielzahl von historischen Gebäuden sei vorhanden. Es gebe zwar keinen Kölner Dom oder ein Ulmer Münster, aber viele kleine Highlights für Touristen und Daheimgebliebene anzubieten.

Es werde neben den Themen "Kirchen & Klöster", "Wandern & Radfahren" sowie "Natur & Erholung" auch einen Gastronomieführer geben. Malmer: "Wir müssen uns mit der Marke identifizieren und sie kommunizieren." Deshalb sei es wichtig, neben Gastronomen, Stadt und den zwölf Kommunen auch die Einwohner, Tourismusorganisationen und Touristen einzubinden."

Prokurist Eckhard Werner von Bayer-Reisen bot auch im Namen seiner Kollegen und der Firma Walk vor der Einführung Buslinien an, die mit "einer Schleife" an das Biosphärengebiet angebunden werden könnten. Werner: "Wir können uns vorstellen, dass wir eine solche Linie auch für Tagesgäste bis nach Bad Buchau und zurück ausdehnen." Aus der Sitzung nahm er das Angebot der "Donaustation" an, Familienführungen ins Programm aufzunehmen. Die nächste Beratung zum Thema soll im Verwaltungsrat der VG erfolgen.

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