Zehn Bewerber für den Kreistag

Rasch war am Freitagabend die CDU-Liste für die Kreistagswahl nominiert. Oberbürgermeister Alexander Baumann erhielt den ersten Listenplatz.

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Im Vergleich zur umfangreichen Vorstellungsrunde der Kandidaten für den Ehinger Gemeinderat war bei der Nominierungsversammlung für den Kreistag das Prozedere schnell abgehandelt. Das hatte zum einen damit zu tun, dass nur zehn Plätze zu vergeben waren, andererseits, dass sich bis auf Manfred Nothacker und Bürgermeister Sebastian Wolf alle Kandidaten schon bei der vorangegangenen Versammlung für den Gemeinderat vorgestellt hatten. Oberbürgermeister Alexander Baumann erhielt auf dem ersten Listenplatz 108 Stimmen, Heinz Wiese auf der zweiten Liste 100 Stimmen. Bei Manuel Hagel und Sebastian Wolf, die beide 91 Stimmen einfuhren, musste nochmals gewählt werden. Auf Wolf entfielen 53 Stimmen, auf Hagel 50 Stimmen. Einen zweiten Wahlgang gab es auch bei Katrin Brotbeck, Peter Groß und Roland Mantz, die jeweils 60 Stimmen für sich verbuchten. Die zweite Abstimmung ergab: 75 Stimmen für Brotbeck, 72 für Mantz und 63 für Groß. Nominiert wurden zudem Jutta Uhl (76 Stimmen), Manfred Nothacker (70 Stimmen) und Viola Moll (47 Stimmen).

"Mir ist wichtig, erfolgreich und vernetzt mit unserer Kommunalpolitik im Kreistag weiter mitzuwirken", sagte OB Baumann und gab Einblick in die Arbeit des Kreistags, auch Bezug nehmend auf die Stadt Ehingen. Der Landkreis stehe auf einer soliden wirtschaftlichen Basis, die Bevölkerung sei gewachsen, die Steuerkraft habe um 57 Prozent zugenommen. "Dieser Erfolg hat mit den Menschen zu tun, die im Alb-Donau-Kreis leben", betonte er. Die CDU betreibe im Landkreis eine solide und zukunftsgerichtete Politik. "Wir können für die Kreistagswahl wieder ein starkes Team aufbieten. Wir haben zehn Bewerber für sieben Plätze", sagte Baumann.

Der Abgeordnete Heinz Wiese berichtete aus der Bundespolitik. Sein persönliches Ziel: "Wir müssen die Finanzmärkte bändigen. Und die derzeit 2,8 Millionen Arbeitslosen sind eine Million zu viel." Er stehe für menschenwürdige Arbeit, von der man leben kann, ebenso für die Mütter-Rente und einer Neuregelung der Erwerbsminderungsrente.

Norbert Lins, der Kandidat für die Europawahl, gab sich kämpferisch: "Was die CDU hier in der blühenden Region bewirkt, ist vielfach sichtbar. Und wir sind die einzige Volkspartei." Der in Pfullendorf wohnhafte steht nach eigener Aussage in Europa und in Deutschland für den Kurs der Schuldenbewältigung. In der Region habe er die Unterstützung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft im Blick.

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