Zahlreiche auswärtige Besucher bei der Ehinger Kneipennacht

Vor allem auswärtiges Publikum zog die Kneipennacht am Samstagabend nach Ehingen. In zwölf Ehinger Kneipen spielten zwölf Bands Cover-Rock, Partyhits, Classic Rock und Grunge.

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    Gute Stimmung herrschte bei der Ehinger Kneipennacht vielerorts, beispielsweise in der Pilse (links) und im Heiligs Blechle. Foto: 
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Bei angenehm lauen Temperaturen fanden sich zur Kneipennacht in Ehingen wieder Cliquen, Paare und Grüppchen ein, die von Kneipe zu Kneipe schlenderten und sich bei Musik und Getränken musikalisch die Nacht um die Ohren schlugen. Stehtische und Bänke vor den Lokalen luden genauso zum Verweilen ein, wie Tresen, Bierbänke und Clubsessel im Inneren. Mit zwölf Kneipen und zwölf Bands war die Kneipennacht wieder gut bestückt. Erstmals mit dabei war Staibs "BrotBar", in der die Sängerinnen von Paulas Livingroom etwas mühsam aktuelle Popsongs unter das Volk brachten.

Bis unters Dach voll war wieder das Bistro "Highlander", in dem es mit "Rocktrix" hard und heavy zuging. Für das etwas gesetztere Publikum eignete sich wie immer die Brasserie "Amadeus", in der es den guten alten Rock der 90er mit "44U" zu hören gab. Naturgemäß eng war es auch in der "Kuba", in der sich das Publikum drinnen und draußen drängte. Der Tränkberg ist bei jeder Kneipennacht das heimliche Zentrum des Geschehens, weil man hier zwei Bands auf einmal zu hören bekommt. Ein Ohr Richtung "Bistro Tränkberg" und das andere Ohr Richtung "Kuba", und schon hatte man dort Stereo-Sound unterschiedlicher Stilrichtungen.

An der Peripherie ging es eher locker zu, und an Platz war in den Kneipen kein Mangel. In der Pilse zupften die beiden Herren von "Ely.Dee" den Beatles-Song "Ob-la-di, Ob-la-da" und andere Ohrwürmer. Im Bistro "Villa Max" war heuer ebenfalls mit "Acoustic pur" das Publikum angesprochen, das es gerne akustisch mit Gesang, Gitarre und Mandoline mag.

Vermutlich nicht im Sinne des Veranstalters waren Trittbrettfahrer, die ebenfalls Musiker eingeladen hatten. So trat im "Heiligs Blechle" ein Solist auf, der seine Schlagzeuger im Publikum fand. Mit leeren Bierflaschen trommelten die Gäste auf den Tischen den Takt. Wer wollte, kam am Marktplatz mit vielen Leuten ins Gespräch. Dass die meisten von auswärts kamen, merkte man an Fragen wie "sind wir hier in der Hauptstraße oder wo?".

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