Wie die Lehrer hier so sind

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    Schulleiter Jochen Münz bei der Begrüßung der interessierten Eltern und Schüler. Foto: 
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    Bewährtes Konzept: Die Abteilungsleiter informieren über die Schulen, und Schüler berichten über ihre Erfahrungen, so wie hier Steven Becker und Thamara Roll mit einer interessierten Mutter. Foto: 
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„Wie sind denn so die Lehrer hier?“ Oder: „Ist Mathe hier echt so schwierig?“. Das seien die häufigsten Fragen, die ihm als Schüler der Gewerblichen Schule gestellt würden, meinte Andreas Stöhr am Informationstag seiner Schule am Dienstagabend. Viele fragten auch „Macht man hier Experimente?“, meinte der Elftklässler.

Das Konzept mit Vortrag und persönlicher Ansprache funktionierte am Informationsabend auch dieses Jahr wieder gut. In den einzelnen Klassenräumen informierten die Abteilungsleiter über das Technische Gymnasium, das einjährige Berufskolleg und die zweijährige gewerblich-technische Berufsfachschule Metall- und Elektrotechnik. Jede Schule hat verschiedene Voraussetzungen und Abschlüsse.

Im Foyer der Schule waren im Anschluss an die Vorträge diverse Tische mit Anschauungsmaterial aufgestellt, das genügend Gesprächsstoff bot. Eine von einem Schüler gebaute Handling-Einheit war das Ergebnis aus dem Profilfach Informationstechnik des Technischen Gymnasiums. Aber auch die Fächer Sport und Französisch stellten sich anschaulich vor. Andreas Stöhr hatte sich nach dem Besuch der Franz-von-Sales Jungenrealschule für das Technische Gymnasium entschieden, „weil ich immer schon was mit den Händen machen wollte“. Schon im elterlichen Betrieb faszinierten ihn Bauteile und Mechanik. Er schraube auch gerne an seinem Mofa herum, meinte Andreas Stöhr. Der Gymnasiast freut sich auf das Liebherr-Projekt, das für ihn in der nächsten Woche beginnt. „Letztes Jahr musste man einen Flaschenzug konstruieren, dieses Jahr wird es eine Art Hebebühne sein“, verriet der Schüler. Er freue sich schon darauf, bei Liebherr in die Firma hineinschnuppern zu dürfen.

Bessere Chancen erhofft

Frank Diesch aus Dächingen besucht die zweijährige Berufsfachschule Elektrotechnik, „weil ich daheim auch viel repariert habe“, meint der 17-Jährige. Die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis habe ihm gefallen und mit dem Abschluss der Fachschulreife erhofft sich Frank Diesch bessere Chancen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Die Bewerbungen sind schon alle raus“, sagt der Schüler. 12 Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz Kfz-Mechatroniker hat er geschrieben.

So weit ist Steven Becker aus Griesingen noch nicht. Der Hauptschüler möchte einen Metallberuf erlernen und besucht deshalb die zweijährige gewerblich-technische Berufsfachschule Metall. „Ich wollte nach der Hauptschule nicht gleich eine Lehre machen“, meint der 15-Jährige. Mit dem Realschulabschluss komme man weiter. Auch Thamara Roll besuchte die Hauptschule und hat dort ihr Talent für Zahlen und das CNC-Programmieren entdeckt. Jetzt möchte die 17-jährige Schülerin aus Hayingen Programmiererin werden und nach der Berufsfachschule auf das Technische Gymnasium. Nicht nur Schüler informierten sich bei Schülern, sondern auch Eltern. So gaben Thamara und Steven gerne Auskunft. Auch über die Lehrer, Mathematik und die Experimente.

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