Weitere Rauschgift-Durchsuchung in Ehingen

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Wie berichtet, hatten Beamte der Rauschgiftermittlungsgruppe am Dienstag im Raum Ehingen über 700 Gramm Cannabis und Marihuana sichergestellt. Am Mittwoch fanden sie in einem zweiten Ermittlungsverfahren rund 100 Gramm einer verdächtigen Kräutermischung, daneben mutmaßliche Haschischkekse, Amphetamin und Joints. Am Donnerstag durchsuchten die Polizisten nun eine weitere Wohnung im Raum Ehingen. In dieser, so hatten sie im Rahmen anderer Ermittlungen erfahren, solle sich auch Rauschgift befinden. Als die Beamten am Nachmittag an der Wohnung eintrafen, kam auch der Inhaber dazu. Er fuhr mit seinem Auto vor und stand dabei erkennbar unter Drogeneinfluss. In seiner Wohnung fanden die Beamten eine erntereife Cannabispflanze, daneben über 200 Gramm Marihuana und wenige Gramm Haschisch. Der 46-Jährige gab auch zu, Rauschgift konsumiert zu haben. Die Polizisten stellten die Drogen sicher und veranlassten eine Blutentnahme bei dem Verdächtigen. Er muss sich jetzt wegen der Drogendelikte und Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten.
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19.10.2013 14:00 Uhr

Der wirtschaftliche Wert des Drogenhandels

Würde THC legalisiert wie ein Medikament, gäbe es einen dramatischen wirtschaftlichen Einbruch, den niemand riskieren will. Daher setzt man unsere Kinder viel lieber dem Druck der kleinen Straßendealer aus und berichtet darüber, dass man mal wieder einen dingfest machte.

Drogenhandel ist ein gigantischer Wirtschaftsbereich, der aus unserer heutigen Ökonomie nicht mehr wegzudenken ist. Milliarden an Währungseinheiten werden dadurch generiert und durch Scheingeschäfte bzw. Versteuerung zur legalen Einnahme. Direkt an die Drogenindustrie ist die Beschaffungskriminalität geknüpft, die durch Diebstahl den Konsum antreibt, weil gerade das Kostspielige und Konsumumsatzstärkste mit Versicherungen abgedeckt ist.

Hinzu kommt, dass der Drogenanbau in Afghanistan seit der Stationierung der US-Streitkräfte sprunghaft angestiegen ist. Der US-Stützpunkt in Ramstein unterliegt keinerlei Zollkontrollen durch den deutschen Staat. Parallel dazu stiegen die Drogen in Deutschland an. Man muss darin keinen Zusammenhang sehen. Das durch Drogenverkauf generierte Geld wird auf kein Konto der Welt eingezahlt. Die Anti-Kriminalitätsgesetze in Bezug auf Kontobewegungen greift also nicht und glauben Sie wirklich, dass NSA-Zuarbeiter immer mit einen Scheck aus den amerikanischen Staatskasse bezahlt werden?

Würde man heute die Drogen legalisieren, käme es zu einem massiven Preisverfall beim Straßenverkauf. Niemand würde es mehr als Geschäft ansehen oder irgend jemanden abhängig machen wollen, weil er daran nichts mehr verdient.

Nur so kann man das Problem lösen! Doch wie bereits erwähnt: Es gibt dafür kein plausible politische und erst recht keine wirtschaftliche Ambitionen.

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