War Knapps Reise zur Eiszeit-Venus dienstlich?

|

Nach dem Eklat in der Gemeinderatssitzung Ende April fordern acht Schelklinger Stadträte eine neue Beratung - unter anderem über die Verabschiedung des Haushalts. Für die Sitzung hatte Bürgermeister Michael Knapp eine Tagesordnung mit 16 Punkten vorgelegt. Das hielten die Räte für unzumutbar und beschlossen, dass die Sitzung nur bis 22 Uhr dauern darf. Der Zeitplan war nicht einzuhalten, und Knapp drängte auf Fortsetzung, der Haushalt müsse verabschiedet werden. Woraufhin acht Räte den Saal verließen. Knapp machte mit dem Rest weiter - der Etat wurde verabschiedet. Die Sitzung sei nicht ordnungsgemäß verlaufen, kritisieren die acht Räte nun in einem Schreiben an den Bürgermeister und die Rechtsaufsicht des Landratsamts. Sie verlangen eine erneute Beratung. In einem weiteren Antrag fordern sie die Verlegung der Sitzung am 30. Mai, in den Pfingstferien. Denn in dieser gehe es um ein brisantes Thema, den Bebauungsplan für das Werksgelände von Heidelberg Cement. Weiter bittet Stefan Auer, Fraktionschef von Pro Schelklingen, die Rechtsaufsicht, die Reise von Bürgermeister Knapp nach Berlin zur Ausstellung mit der Eiszeit-Venus zu prüfen. Das sei keine Dienstreise gewesen, meint Auer, die Stadt müsse die Kosten nicht übernehmen. Zumal die Wanderausstellung zuvor in Konstanz gewesen sei: "Eine Fahrt dorthin wäre günstiger gewesen."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Digitalisierung: Autonomie bewahren als Ziel

Wie sollte der Mensch den Auswirkungen der Digitalisierung auf sein Leben begegnen? Dieser Frage widmete sich ein kirchliches Forum. weiter lesen