Von einer Krise in die nächste

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Iveco Magirus beschäftigt am Standort im Ulmer Donautal rund 1900 Mitarbeiter. Davon 1100 in der Lkw-Produktion, dazu kommen etwa 100 Azubis, 270 Ingenieure in der Entwicklung und 420 Beschäftigte im Brandschutz. Zudem gibt es den Vertrieb in Unterschleißheim bei München.

Die Lkw-Sparte bei Iveco leidet unter der schlechten Verfassung des Hauptabsatzmarktes Südeuropa. In Ulm gibt es seit drei Jahren Kurzarbeit. Produktionsplanung für 2012: 7600 Einheiten. Im Boomjahr 2008 waren es 22 400 schwere Lkw. Eine zweite Schicht wurde eingeführt und wieder gestrichen.

Im Krisenjahr 2009 brach die Produktion wegen der globalen Krise zwar bei allen Lkw-Herstellern um vier Fünftel ein. Während sich Mercedes und MAN schnell erholten, geriet Iveco von der Finanzkrise in die europäische Schuldenkrise, von der Länder wie Italien und Spanien besonders betroffen sind.

In Deutschland ist Iveco mit den in Ulm produzierten schweren Zugmaschinen nur mit geringen Marktanteilen vertreten. Der Vertrieb verkauft vor allem auch in Italien hergestellte Fahrzeuge wie den Daily und das Verteilerfahrzeug Euro Cargo. Im Spitzenjahr 2008 waren es fast 40 000 Fahrzeuge.

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