Volles Zelt in Frankenhofen

Ein volles Festzelt, super Musik und fleißige Helfer hatte der Musikverein Frankenhofen bei seinem Maifest. Bei den Föhrenberger Blasmusikern, die gestern aufspielten, sind zwei Ehinger mit dabei.

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. Gebläse aus allen Ecken prägte das Maifest in Frankenhofen. Wegen der Kälte wurde das Festzelt vorne und hinten mit dicken Warmluftschläuchen bestückt, so dass niemand frösteln musste. Zudem heizten die Musiker an drei Tagen ihrem Publikum ein. Bei schönstem Wetter begann das Maifest mit dem Sternmarsch und einem anschließenden langen Blasmusikabend. Erstmals hatte Thomas Sontheimer von der Bürgerwache eine kleine Kanone aufgebaut und gab dem Sternmarsch mit einem kräftigen Böllerschuss einen unüberhörbaren Startschuss.

Der Samstagabend gehörte ganz der Jugend, die sich von 22 Uhr an von den "Stadtaffen" beschallen ließ. Nach 23 Uhr füllte sich das Zelt zusehends. Als sehr hilfreich empfand Jutta Uhl, die Vorsitzende des Musikvereins, die Einrichtung der Shuttlebusse auf die Alb. Die Vereinsmitglieder, die die Busse begleiten, hätten die Erfahrung gemacht, das vor allem die Mädchen zu früher Stunde zur Räson gebracht werden müssten, erzählte sie. Ansonsten verlief die Partynacht friedlich, wenn auch in manchen Fällen ziemlich alkoholisiert. Nachdem der letzte Partygast gegangen war, machten sich die Jungmusiker am Sonntagmorgen bereits von fünf Uhr an ans Aufräumen und Aufstellen der Biertischgarnituren. Nicht viel später begannen versierte Hausfrauen mit dem Kochen der Kartoffeln und dem Herrichten von Kartoffelsalat und anderen Salaten.

Denn wie jedes Jahr war das Festzelt zum Frühschoppen dicht besetzt. Vom Landrat bis zum Kreisverbandsdirigenten, von Kleinunternehmern bis zu Landwirten: Beim Frühschoppen gilt das Motto "Sehen und gesehen werden". Für die richtige Stimmung sorgten auch heuer die Föhrenberger Blasmusiker, die seit 15 Jahren fester Bestandteil des Maifests sind. Seit vier Jahren spielt Daniel Becher aus Schlechtenfeld am Flügelhorn mit und seit diesem Jahr dirigiert Michael Hafner aus Ehingen die bekannte Blasmusikgruppe. Zu Schnitzeln und Braten genossen die Zeltbesucher den "Karneval von Venedig", den Christian Buck als Solist meisterhaft ins Blech blies. Gesang und Witze lockerten die Stimmung auf, so dass das trübe Wetter keinen Einlass fand. Wer sich noch etwas mit nach Hause nehmen wollte, konnte erstmals bei den Eltern der Jungmusiker selbst gebackenes Brot kaufen. Auch ein Imker bot Köstliches aus Honig an. Heute gehört das Festzelt den Kindern, die sich bei Spiel und Spaß nach Herzenslust vergnügen dürfen.

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