Veredeltes Wasser

Die Griesinger Wasserversorgungsgruppe hat mit Hans-Martin Mayer einen neuen Verbandsrechner. Die Qualität des Wassers ist einwandfrei.

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Mit einem Geschenk hat der Vorsitzende der Griesinger Wasserversorgungsgruppe, Oliver Klumpp, Thomas Rechtsteiner (rechts) verabschiedet.  Foto: 

Neuer Rechner des Zweckverbands Griesinger Wasserversorgungsgruppe ist Hans-Martin Mayer. Er ist am Donnerstag im nichtöffentlichen Teil der Verbandsversammlung im Griesinger Rathaus gewählt worden, wie Mayer und auch der Verbandsvorsitzende, Griesingens Bürgermeister Oliver Klumpp, gestern bestätigten. Mayer hatte die Funktion seit dem Weggang von Thomas Rechtsteiner bereits kommissarisch wahrgenommen, Rechtsteiner ist seit 1. Mai Kämmerer in Zwiefalten (wir berichteten).

Klumpp hatte Rechtsteiner im öffentlichen Teil verabschiedet, elfeinhalb Jahre war er im Amt gewesen. Er überreichte zum Abschied eine große Flasche „veredeltes Griesinger Wasser“, wie er sagte – mit Berg-Bier.

Die Qualität des Wassers in der Gruppe, zu der die Gemeinde Griesingen und die Ehinger Teilorte Altbierlingen, Berg, Dettingen, Gamerschwang, Herbertshofen/Dintenhofen, Kirchbierlingen (nur mit Sontheim und Weisel), Rißtissen und Schaiblishausen/Bockighofen gehören, sei gut, hatte eine Prüfung ergeben. Auch eine Begehung des Gesundheitsamts ergab keine Beanstandungen. Wie die von Mayer vorgetragene Erfolgsplanabrechnung ergab, hat Ehingen etwa weniger Wasser verbraucht als geplant, Griesingen etwas mehr. So erhält Ehingen eine Erstattung, Griesingen muss rund 3600 Euro nachzahlen. Der Wasserpreis betrug 2015 rund 62 Cent pro Kubikmeter. Laut Aussagen der Gemeindeprüfungsanstalt und des Regierungspräsidiums seien die finanziellen Verhältnisse des Verbands geordnet.

Die geplante Sanierung des Hochbehälters Sontheim – er soll ein Satteldach erhalten – wurde noch nicht ausgeführt, die Baugenehmigung liege jedoch vor. Dem Vorschlag des Verbandsvorsitzenden Klumpp, die Versammlungen wieder an wechselnden Orten abzuhalten, traf auf Zustimmung. Ebenfalls die Anregung von Herbert Brandl, eine Besichtigung der Anlagen vor allem für neu gewählte Ratsmitglieder anzustreben.

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