Unterwachingen

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Weg im Wald reparieren

Der Unterwachinger Gemeinderat hat sich im Wachinger Wald zur Waldbegehung mit Revierförster Hubert Gobs vom Forstrevier Munderkingen getroffen. Er berichtete über die Waldbewirtschaftung, Maschinenweg-Instandsetzung, Verkehrssicherung im Nordosten sowie die Wasserableitung durch Drainagen. Die forstliche Betriebsfläche beträgt 5,5 Hektar, wobei die meisten Bäume Fichten sind. Der Einschlag von 2009 bis 2018 beträgt laut Plan 500 Festmeter. Der Vollzug liegt bei etwa 90 Prozent. Im Osten sollen alle Bäume, die 40 Meter oder weniger von der Gemeindeverbindungsstraße Emerkingen-Köhlberg entfernt sind, zur Verkehrssicherung entfernt werden. Gobs empfiehlt eine Wiederaufforstung mit stabileren Bäumen. Der Maschinenweg im Süden ist in einem schlechten Zustand und wird kommende Woche von der Firma Hanna instandgesetzt, wie Bürgermeister Hans Rieger informierte, sodass dort künftig wieder Lkw zur Holzabfuhr fahren können. Im Frühjahr war der Boden zu nass für die Sanierung gewesen. Das Betriebsergebnis der letzten zehn Jahre könne sich mit fast 18 000 Euro bei einem durchschnittlichen Holzeinschlag von 56,35 Festmetern pro Jahr sehen lassen. Durchforstet wird alle drei bis fünf Jahre mit moderater Eingriffstärke und einer "Z-Baum-orientierten Auslesedurchforstung" zur Förderung der besten Bäume.

Arbeiten vergeben

Die Sanierungs- beziehungsweise Malerarbeiten an der Friedhofsmauer hat der Unterwachinger Gemeinderat an die günstigste Firma Groß aus Munderkingen zum Angebotspreis von brutto 7117 Euro vergeben. Auf die Ausschreibung des Verbandsbauamts hin hatten drei Firmen Angebote eingereicht. Die Malerarbeiten sollen im September starten, sodass sie vor Allerheiligen fertig werden.

Hochwasserschutz Thema

Auch Unterwachingen beteiligt sich am interkommunalen Hochwasserschutz-Projekt für etliche Gemeinden im Einzugsgebiet des Stehenbachs. Der Rat hat der Beauftragung der Flussgebietsuntersuchung und Erstellung eines Maßnahmenplans zugestimmt. Anteilig muss die Gemeinde für diese 513 Euro zahlen. Welche Vorschläge sie am Ende umsetzt, bleibt dem Gemeinderat überlassen.

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