Trio mit Besonderheiten

Einen besonderen Rahmen und sehr aufmerksame Zuhörer hatte das "Harald Schwer Trio" in der evangelischen Stadtkirche Ehingen. Dort spielten die Musiker in neuer Besetzung für einen guten Zweck.

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Zugunsten der ökumenischen Hospizgruppe spielte das "Harald Schwer Trio" in der evangelischen Stadtkirche vor etwa 50 Zuhörern. Im ersten Konzertteil interpretierten Harald Schwer (Piano), Wolfgang Mörike (Bass) und Bernard Flegar (Drums) klassische Stücke wie die Fantasie D-Moll und ein Andante grazioso von Wolfgang Amadeus Mozart. Ein Walzer von Brahms und der Blumenwalzer aus der Nussknacker-Suite sorgten in der Kirche für eine entspannte, heitere Atmosphäre. "Es ist unglaublich, wie anders die Band in einer Kirche klingt", meinten Jazzfreunde, die das Ensemble bereits an den Jazztagen gehört hatten.

Ohne Szenenapplaus war die Stimmung fast andächtig und es lag viel Genuss im Raum. Als "Harald Schwer Trio" firmiert zwar üblicherweise eine andere Zusammensetzung, aber die drei Musiker klangen im Zusammenspiel harmonisch, süffig und perfekt.

Nach dem Klassikteil ging es mit Jazz-Titeln wie "All the Things you are", "Lullaby" oder "Autumn leaves" weiter. In der Konzertpause konnte man beim lockeren Zusammensein Erstaunliches erfahren. So ist der Bassist ein Ururenkel von Eduard Mörike und der Ulmer Schlagzeuger Bernard Flegar spielt auf einem Drum-Set, um das bereits Grace Kelly in dem Film "High Society" herum spaziert ist.

So erzählte es Flegars Vater, der seinen Sohn oft begleitet und der ebenfalls von der besonderen Stimmung in der Stadtkirche begeistert war. Nur gehörte Bernard Flegars Instrument 1956 noch jemand anderem und der Schlagzeuger war noch nicht einmal geboren.

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