Training für Mensch und Hund beim Welpenkurs in Gundershofen

Mit man mit Hunden richtig umgeht und ihnen ein Sozialleben beibringt, das haben die Teilnehmer bei einem Welpenkurs in Gundershofen gelernt.

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"Mein Hund ist kein Handtaschenwärmer." Mit diesen Worten erklärte Fabienne Graf aus Laichingen, warum ihr Chihuahua Luna an einem Welpenkurs teilnimmt. Er soll dort lernen, mit anderen, in den meisten Fällen auch größeren Hunden umzugehen. Der Kurs in Gundershofen habe sich bereits gelohnt, sagten Fabienne Graf und Hundetrainerin Claudia Reichel. Zu Beginn sei die Hündin sehr zurückhaltend gewesen, nun spiele sie mit den anderen und zeige deutlich, wo ihre Grenzen liegen.

Die beiden anderen Kursteilnehmer waren Leo, ein Appenzeller Sennenhund und Rokko, ein Chihuahua-Pekinese. Laut Claudia Reichel sei es wichtig, dass rassenspezifische Verhalten der Hunde zu kennen, daher vermittle sie nicht nur die Grundkommandos, sondern gibt auch Geschichtsunterricht in Sachen Hund und steht für Fragen zu Verfügung. "Ich berate auch gern vor der Anschaffung eines Hundes oder nehme sogenannte "Problemhunde" in Kursen auf." Für sie ist der Welpenkurs eine Frage der Sozialisierung von Mensch und Hund. Man könne einem Welpen nur durch die Gesellschaft anderer ein Sozialleben beibringen - ob mit Hund oder Mensch.

Während die vier bis fünf Monate alten Welpen beziehungsweise Junghunde üben, "Bei Fuß" zu gehen, achtet Claudia Reichel weiterhin auf Kleinigkeiten wie die richtige Handhabung der Leine und das Verhalten des Menschen. Mitten im Unterricht kann sie Stefanie Koch aus Dürrenstetten beruhigen: Ihr Hund Leo hat keine Essstörung, er zahnt und hat daher kaum Appetit.

Erleichtert erzählt Koch, dass sich der Kurs lohne. Man habe immer jemanden, den man fragen könne. Ronald Rehm aus Westerheim gab mit Rokko ein gutes Bild ab. Was wohl an der klar strukturierten Beziehung zwischen den beiden lag.

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