Organisatoren der Themenwochen präsentieren vielfältiges Programm

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Ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt (von links): Michael Wichert, Benedicta Walser, Ursula von Helldorff, Dr. Doris Orgonas und Peter Dunkl. Foto: Julia Deresko  Foto: 

Wie vielfältig und bereichernd das Miteinander von Kulturen ist, zeigen die Themenwochen „Ganz normal: Kultur und Integration“ der Stadt Ehingen. Gestern stellten Projektleiterin Benedicta Walser, Leiter der VHS Peter Dunkl, Dr. Doris Orgonas, Leiterin des Kulturamts, Integrationsbeauftragte Ursula von Helldorff und Michael Wichert von der Caritas im Franziskanerkloster das Programm vor. Die „interkulturelle Normalität“ steht dabei im Mittelpunkt. Die Themenwochen beginnen am 7. November, 20 Uhr, mit einer Fotoausstellung im Franziskanerkloster. Gezeigt werden Werke von Fotografen der renommierten Agentur Ostkreuz zum Thema „Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt“.

Beim Fest der Kulturen am 12. November in der Lindenhalle gibt es ein buntes Programm bei dem es ums Miteinander geht, betont von Helldorff. Zwei Ausstellung von Schülern des Johann-Vanotti-Gymnasiums werden gezeigt. Außerdem ist eine Ausstellung der Stiftung Weltethos unter dem Titel „Weltreligionen, Weltfrieden, Weltethos“ zu sehen. Beim jährlichen Seminartag für ehrenamtliche  Helfer geht es diesmal um das neue Integrationsgesetz, das Rechtsanwalt Horst Stumm-Szelenzcy beleuchtet (13.30 Uhr). Am Abend folgt der Höhepunkt: Die Band „Radio Europa“ bringt die Lindenhalle unter dem Motto „Together Music“ zum Beben, verspricht Walser.

Weiter im Programm sind Schnupperkurse für Arabisch und Persisch sowie Kochkurse für die persische und thailändische Küche zu finden. Mazedonische Volkstänze können gelernt werden. Ein Workshop zum Thema „Andere Länder – andere Gesten“, geht die interkulturelle Kommunikation ganz praktisch an. 

Der Journalist und Autor Constantin Schreiber erklärt Flüchtlingen wie Deutschland tickt.  Unter dem Titel „Marhaba, Flüchtling!“ spricht er am 17. November, 19 Uhr im Bürgerhaus der Oberschaffnei.

Das Landestheater Tübingen zeigt am 18. November, 20 Uhr, Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ in der Lindenhalle. „Heute so aktuell wie nie“, sagt Walser. Teatro International der Vh Ulm begibt sich aufs Fußballfeld: „Menschen, Bälle, Emotionen“ heißt das Stück, das sich um die schönste Nebensache der Welt dreht am 13. November, 19 Uhr, im Franziskanerkloster. Das Schauspiel von Janne Teller „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier“, wechselt einmal die Perspektive.

Dr. Roland Bartmuß, Oberarzt am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm spricht am 15. November, 19 Uhr, über seine Erfahrungen in Afghanistan in der Oberschaffnei. Vor Ort werden auch Ehinger Flüchtlinge aus Afghanistan sein, um auch ihre Sicht zu schildern. Politikwissenschaftlerin Dr. Tina Zintl beleuchtet am 25. November, 19 Uhr, die Konfliktursachen und die aktuelle Lage des syrischen Bürgerkriegs; zuvor gibt es einen Deeskalationskurs, 15 bis 18 Uhr, in der Oberschaffnei.

„Es ist ein großstädtisches Programm, bei dem man jeden Tag etwas Besonderes erleben kann“, lobte Ursula von Helldorff. Viele Angebote sind kostenlos.

Info Das gesamte Programm unter: www.ehingen.de

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