Teilnehmer und Gäste bekommen beim Kinderumzug rote Nasen

Bei eisigen Temperaturen und Sonnenschein bekamen die Kinder und Zuschauer des Kinderumzugs am Samstag rote Nasen. Jede Menge Zuschauer freuten sich an dem bunten Treiben mit 27 Gruppen.

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  • Mit bunten Gießkannen als "Ritter Rost" kamen die Nasgenstadter Kinder (links), manche ließen sich die Kügele sichtlich schmecken. Fotos: Christina Kirsch 1/2
    Mit bunten Gießkannen als "Ritter Rost" kamen die Nasgenstadter Kinder (links), manche ließen sich die Kügele sichtlich schmecken. Fotos: Christina Kirsch
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Man traute seinen Augen kaum: Kurz vor Beginn des Kinderumzugs der GHF und der Narrenzunft Spritzenmuck strömte es aus allen Ecken der Stadt Richtung Marienheim, wo verkleidete und geschminkte Kinder durcheinander wuselten und sich für den närrischen Tatzelwurm aufstellten. Eltern und Erzieherinnen hatten sich ebenfalls kostümiert und liefen als Bonbons, Schneemänner oder Vampire mit. Die Erwachsenen hatten den Narrensamen fest im Griff oder zumindest im Blick.

Mehr als 1000 Kinder liefen beim Umzug mit und die Vielfalt der Ideen und Kostüme war umwerfend. "Wir haben an zwei Nachmittagen mit den Eltern aus 200 Wollknäueln die Perücken geknüpft", erzählten die Kindergärtnerinnen des Ulrika-Nisch-Kindergartens. Kleine und große Mäschkerle liefen als Pfannamate mit und hatten sich entweder selber Pfannen gebastelt oder die heimischen Küchenschränke ausgeräumt. "Meine Pfanne hat sogar ein Loch", meinte Joshua stolz. Bens Pfanne kam aus dem Küchenschrank. "Da muss man um die Fasnet keine Angst haben", meinte Moderator Lothar Huber, der zwischendurch kleine Vampire und Piraten interviewte.

Als zuckersüße Bonbons in Pink und Orange hatten sich die Kinder des Kindergartens St. Elisabeth maskiert und ganz in Gold kamen die Kinder aus dem Kindergarten Hehlestraße. "Uns ist nicht kalt", strahlten die Erzieherinnen unter der golden glänzenden Rettungsfolie. Die Thermofolie sei diese Fasnet der Hit, meinten sie. Aber auch unter Pfannamate-Perücken, Zauberhüten und sogar Gießkannen hatten noch wärmende Mützen Platz. Wer keine Handschuhe hatte, musste jämmerlich frieren. Andererseits tat man sich mit bloßen Händen leichter beim Aufsammeln der Bonbons.

Angeführt wurde der Umzug, der fast so viele Zuschauer zählte wie der große am Fasnetsdienstag, von den Bütteln mit ihrem Dixie und dem Liebfrauenturm in Miniaturausgabe. Für die richtigen Töne sorgten die Matekapelle, der Spielmannszug, die Schalmeien der Dämonengruppe und die Jugendlichen der Stadtkapelle.

Von der Alb kamen grüne Olchis, die Hüte und viel Müll mit sich herumtrugen. "Olchis essen Gummireifen", erklärte eine Erzieherin das Mitschleppen eines solchen.

Als Schneemänner unter dem Motto "Schnee juhee" traten die Kinder des Kindergartens Kirchen an und aus Dettingen liefen die Zwerge aus dem Zwergenhäusle mit. Von dem Kinderbuch mit dem "Ritter Rost" ließen sich die Nasgenstadter Kinder und Eltern anregen. Mit bunten Gießkannen und silbernen Ritterrüstungen waren die rostig-farbenfrohen Ritter eine Augenweide. Die meisten Gruppen stellten sich auch sofort nach dem Umzug auf, um sich im Gruppenfoto zu verewigen.

Eine dicke Belohnung gab es am Ende des Umzugs: Mehr als 1000 Berliner, eine Spende vom Bucks Höfle Beck, wurden verteilt. Andere Zuschauer wärmten sich an Saiten oder einem heißen Getränk.

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