Streit um den Radweg Firma Teva will in Weiler eine neue Route

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In Weiler gibt es eine große Debatte um den Radweg, der an der Firma Teva - früher Ratiopharm - vorbei ins Tiefental führt. Teva will erweitern und das Werksgelände mit einem Zaun sichern. Der Radweg soll deshalb auf einen bestehenden Wanderweg in den Wald hinter Weiler verlegt werden. Mit einer Unterschriftenaktion wandten sich Bürger gegen die Pläne der Firma. Bei einer Infoveranstaltung in der vergangenen Woche standen die bereits bekannten, abgeänderten Varianten zur Diskussion: ein Radweg entlang der B 492 oder ein Radweg am bestehenden Wanderweg hinter Weiler. Die Positionen von Befürwortern und Gegnern blieben gleich. Die Firma Teva hat mittlerweile auch gegenüber der SÜDWEST PRESSE bekräftigt, dass sie an einer Verlegung des Radwegs festhält. Der Zaun sei notwendig. Es gehe nicht nur um Sicherheitsbedenken, sondern auch um Versicherungsfragen. Zu Zeiten, in denen das Unternehmen noch der Familie Merckle gehörte, wurde der Radweg ins Tiefental durch das Werkgelände geduldet.

Die Mehrheit der Weiler Bürger, zumindest die, die sich bei der Versammlung zu Wort gemeldet haben, wollen weiterhin einen Radweg entlang der B 492. Die Variante hinter dem Ort halten sie für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer nicht geeignet. Außerdem sei es dort oft zu nass und matschig. Des Weiteren ginge das Flair dieses "idyllischen Wegs" bei einem Ausbau verloren und es bestünde die Gefahr, dass manch einer doch die Abkürzung nehme und auf der Bundesstraße fahre.Eine Entscheidung soll in einer Gemeinderatssitzung Anfang des nächsten Jahres erfolgen.

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