Spontanes Neujahrstreffen wurde ein Erfolg

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In Schwedenöfen prasselte am Sonntagvormittag in Ober­marchtal das Feuer, kurz vor elf Uhr trafen Frauen mit Körben voller leckerer Speisen und Getränke ein. Die einen waren vom Obermarchtaler Helferkreis für Flüchtlinge, die anderen vom Freundeskreis der Galerie Petrushof aus dem Ländle. Sie kamen zum ersten Neujahrstreffen im zum Kunsthaus umgebauten einstigen Meierhof des Klosters.

Spontan sei die Idee geboren worden, in das neue Jahr mit der Finissage der Ausstellung „Verbindende Ausblicke“ zusammen zu feiern. „Ich freue mich, dass so viele der Einladung gefolgt sind“, sagte Maria Faulhammer-Wiedemann, die mit den Spenderinnen und Spendern von Kuchen, Brötchen, Käse, Wurst, Obst, Getränken und Süßspeisen ein Büfett zusammengestellt und für alle ein besseres neues Jahr gewünscht hatte.

„Kunst und Musik, gemeinsames Essen und gemeinsame Freude verbindet“, sagte Faulhammer-Wiedemann, nachdem die vier Töchter Seham, Enji, Sidra und Rama der seit Juli schon gut in Obermarchtal integrierten syrischen Familie Wakkas das Publikum mit kurdischer Folklore auf das dreistündige Zusammensein eingestimmt hatte. Friedrich Hog und Sabine Köberle vom rührigen Obermarchtaler Helferkreis bedankten sich für die Einladung zu diesem Treffen und für das gute Miteinander.

Den künstlerischen Rahmen gaben in zwei Räumen die digitalen Arbeiten „Verbindende Ausblicke – Verbindendes Miteinander“ von Künstler Thorsten Nerling aus Ulm. Bei einem Rundgang konnten auch Skulpturen, Objekte, Zeichnungen und Gemälde von Micha Ullman, Rudolf Wachter, Alf Setzer, Klaus Prior, Jochen Brandt, Inge Rau und anderen Künstlern betrachtet werden. Ein weiteres Miteinander gibt es Anfang Februar im Dorfgemeinschaftshaus. Dort zeigt der Helferkreis auch einen Film über Obermarchtal.

Vorführung Der Helferkreis Ober­marchtal hat mit Unterstützung einer Filmemacherin einen Film über den Ort gedreht und Einheimische, aber auch Flüchtlinge interviewt. Am 4. Februar soll er abends im Dorfgemeinschaftshaus gezeigt werden. Dann werden auch die „Sisters Wakkas“ wieder mit Musik beitragen, eventuell gibt es auch eine Diskussion.  kam

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