Showkonzert des Johann-Vanotti-Gymnasiums begeistert das Publikum

Musik führt zusammen, Musik berührt die Menschen: Dies unterstrich auch das große Showkonzert des Johann-Vanotti-Gymnasiums in der Lindenhalle. Die Zuhörer bedankten sich mit stehendem Beifall.

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  • Showkonzert des Johann-Vanotti-Gymnasiums in der voll besetzten Lindenhalle: Großes Finale mit 160 Akteuren und einem Welthit von John Miles. 1/3
    Showkonzert des Johann-Vanotti-Gymnasiums in der voll besetzten Lindenhalle: Großes Finale mit 160 Akteuren und einem Welthit von John Miles. Foto: 
  • Starker Auftritt: Abiturient Raphael Schlecht beeindruckte das Publikum mit seinem Gesang. Musiklehrer Wolfgang Gentner und der Oberstufenchor begeisterten auch mit der Choreografie ihrer Beiträge. 2/3
    Starker Auftritt: Abiturient Raphael Schlecht beeindruckte das Publikum mit seinem Gesang. Musiklehrer Wolfgang Gentner und der Oberstufenchor begeisterten auch mit der Choreografie ihrer Beiträge.
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Mit dem Welthit "Music was my first love" von John Miles setzten die rund 160 Akteure aus dem Unter- und Oberstufenchor, dem sinfonischen Blasorchester, der Bigband und dem Streicherensemble des Johann-Vanotti-Gymnasiums den herausragenden Schlusspunkt des zweieinhalbstündigen Showkonzerts in der voll besetzten Ehinger Lindenhalle. Die Stückauswahl hätte nicht treffender sein können; der Beifall wollte keine Ende nehmen und die jungen Interpreten strahlten mit den Musiklehrern Wolfgang Gentner, Simon Föhr, Michael Steidle und Gabriele Lang um die Wette. Es war ein Abend, der die musikalische Vielfalt am Johann-Vanotti-Gymnasium aufzeigte. "Für unsere Schule ist das Showkonzert eine liebgewonnene Tradition, bei der sich unsere Abiturienten auch nochmals im Chor der Öffentlichkeit präsentieren", sagte Wolfgang Gentner im Gespräch mit unserer Zeitung.

Schon der Auftakt in das Konzert mit dem sinfonischen Blasorchester war beeindruckend: Dass ein Schulorchester auf einem derart hohen Niveau spielen kann, gilt auch als Verdienst von Simon Föhr, der das stattliche Orchester vergangenes Jahr von Peter Schlenker übernommen hat - und dessen feine Handschrift dazu. Der festlichen "Jupiter Hymn" schloss sich das packende Werk "Danzón no.2" an, bei dem Gabriele Lang mit ihren Streichern das Tüpfelchen auf dem I bildete. Rauschender Beifall folgte.

Zu Herzen ging der Part des Unterstufenchors unter Leitung von Michael Steidle bei den mitreißenden wie bewegenden Liedern aus dem Film "Die Kinder des Monsieur Matthieu". Die Lebendigkeit und der Eifer berührten das Publikum. Wolfgang Gentner, der am Klavier begleitetete, hatte gebeten, den Applaus erst danach zu spenden.

Wer meinte, das Programm ginge so seelenvoll weiter, wurde eines Besseren belehrt: Das Sinfonieorchester entführte gedanklich in ein Rockkonzert. Gänsehautfeeling lieferte dazu Abiturient Raphael Schlecht mit seiner vollen tiefen Stimme, der für den Song "Nothing else matters" - begleitet von Chiara Brandenburg mit der E-Gitarre - minutenlangen Jubel erhielt. Für begeisterten Applaus sorgten während des Showkonzerts auch Instrumentalsoli, bei denen Dominik Rewitz, Jessica Maier, Rebekka Lock, Kilian Kohler, Nik Johannsen, Maike Rieger, Verena Kuhn, Hannah Linz, Kathrin Spöcker, Marielle Appenzeller und David Rimmele überzeugten.

Nach der Pause lud dann der Oberstufenchor zum Schwelgen zwischen ausschweifenden Film-Evergreens und chorischen Miniatur-Szenen ein. Es war witzig, originell und ließ das letzte Fünkchen Alltag, sollte dies noch vorhanden gewesen sein, dahinschmelzen. Ob bei dem Ohrwurm "Singing in the Rain" oder bei "Der alte Mann und die Biene", ob "Pink Panther" oder "Sister Act" - die Bühne schien zu vibrieren; Text, Musik und Choreografien - einstudiert unter der Leitung von Wolfgang Gentner - passten perfekt. Beifallsstürme waren der verdiente Lohn. Die Bigband steuerte mit bunten Reggaemützen, Sonnenbrillen und einheitlich grünem Shirt unter Leitung von Simon Föhr einen fröhlichen Sound bei. Raphael Schlecht und Leonie Reinhardt betörten mit zwei Gesangseinlagen. Einfach stark.

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