Sarah Roggenkamp will das Thema Jugendhaus voranbringen

Sarah Roggenkamp, 25, aus Weilersteußlingen-Ermelau ist Arzthelferin und Studentin. Sie kandidiert für die CDU für den Allmendinger Gemeinderat.

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Warum kandidieren Sie? Was ist Ihre Motivation, sich kommunalpolitisch zu engagieren?

SARAH ROGGENKAMP: Politik war in unserer Familie schon immer ein Thema. Außerdem macht es mir Spaß, sich für die Belange seiner Mitmenschen einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Ich bin der Meinung, dass der Gemeinderat die Bürger repräsentieren sollte. Das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt ist in meinen Augen der Schlüssel zum Erfolg.

Gab es ein Schlüsselerlebnis, das Sie hat politisch aktiv werden lassen? Erzählen Sie gern ein wenig.

ROGGENKAMP: Ja, das Schlüsselerlebnis hatte ich beim Bundestagswahlkampf 2009. Da ich aus einem landwirtschaftlichen Betrieb komme, war die damalige Milchkrise ein präsentes Thema. Aufgrund dieser Sache habe ich mich sehr kritisch mit der Politik und den Parteien auseinandergesetzt. Seither habe ich viel Spaß, mich aktiv in die Politik der Union einzubringen. Hier lernt man immer wieder tolle Menschen kennen, durch die man viel Neues lernen darf. Wichtig ist mir aber im Falle einer Wahl, dass das Wohl der Gemeinde im Fokus meiner Arbeit stehen wird.

Wie sieht ein junger Erwachsener Kommunalpolitik? Ist das bedeutend, wichtig oder belanglos?

ROGGENKAMP: Natürlich ist dies immer eine persönliche Einstellung jedes einzelnen. In meinen Augen ist Kommunalpolitik sehr bedeutend. Die Entscheidungen wirken sich auf unser direktes Umfeld aus. Es ist die politische Ebene, die am allernächsten an uns dran ist.

Warum sollte man als junger 16- oder 17-Jähriger am 25. Mai bei der Kommunalwahl wählen gehen?

ROGGENKAMP: Weil die jungen Menschen mit ihren Stimmen für ihre Kandidaten über ihre Zukunft mitentscheiden können. Jede Stimme ist wichtig und sollte gehört werden. Es lohnt sich auf jeden Fall zur Wahl zu gehen und sich für seine eigenen Belange einzusetzen.

Was sind Ihre Ziele? Wollen Sie eigene Themen einbringen?

ROGGENKAMP: Ich möchte mich für einen konstruktiven Dialog zwischen den Teilorten und dem Kernort einsetzen. Ich finde, dass Politik mehr ins positive Licht gerückt werden sollte. Die Bürger sollen sehen, dass es hier um eine ehrliche Bürgervertretung geht.

Was muss sich in Allmendingen und den Teilorten aus Ihrer Sicht ändern, damit die Gemeinde für junge Menschen attraktiv bleibt/wird?

ROGGENKAMP: Sympathisch und toll an unserer Gemeinde ist, dass wir ein aktives und vielseitiges Vereinsangebot haben. Auf die rund 4400 Einwohner kommen insgesamt 45 Vereine. Genau diese Gemeinschaften fördern die Heimatverbundenheit und machen es hier so lebens- und liebenswert, insbesondere auch für jüngere Menschen. Sehr wichtig halte ich die Bereitstellung von attraktiven Bauplätzen; die Gemeinde profitiert von jungen Familien. Ein weiterer Aspekt wäre das Thema Jugendhaus. Hier sollte eine langfristige Zusage einer öffentlichen Unterkunft gegeben werden. Der öffentliche Personennahverkehr sollte noch ausgebaut werden. Zum Thema Internet: Wir im ländlichen Raum sollten aufgrund der Geschwindigkeit des Internets nicht von Ballungszentren abgehängt werden. Beim Thema Schulstandort Allmendingen sollte weiter nach der bestmöglichsten Lösung gesucht werden.

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