Saatgut für einjährige Blüh-Oasen

Erdgas Südwest holt Landwirte, Naturschützer und Wissenschaftler zum Thema Grüngaserzeugung und Naturschutz an den Runden Tisch.

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Ein Meer aus kunterbunten Blumen entsteht aus dem Saatgut, das Erdgas Südwest im Rahmen des Projekts Blüh-Oase an Landwirte ausgibt. Um das Thema Artenvielfalt ging es in Munderkingen bei einer Veranstaltung, das das Unternehmen veranstaltet hat.  Foto: 

Biodiversität war das Thema des Runden Tischs in Munderkingen, den die Erdgas Südwest veranstaltet hat. Vertreter des Bauernverbands, des Landesverbands Baden-Württembergischer Imker, des Landwirtschaftsamts Biberach sowie des Nabu Baden-Württemberg und des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg (LTZ) nahmen an der Veranstaltung, die Ende November stattfand, teil.

Während der Wunsch nach mehr erneuerbaren Energien politisch immer drängender formuliert wird, werden gleichzeitig Bedenken laut: Wird die Artenvielfalt durch vermehrte Biogaserzeugung wegen der einseitigen landwirtschaftlichen Flächennutzung Schaden nehmen? Diese und andere Fragen wurden in der Runde diskutiert, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt. Dabei ging es um die Suche nach praktikablen Lösungen für landschaftsaufwertende Maßnahmen, etwa ökologische Vorrangflächen (ÖVF). Von den rund 35 Teilnehmern wurden auch Erfahrungsberichte zum Anbau der noch nicht als Art zugelassenen Energiepflanze Silphie diskutiert. Darüber hinaus ging es um öffentlichkeitswirksame Aktivitäten zur Aufklärung der Bevölkerung und freie Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt, wie es weiter in der Mitteilung heißt.

Projekt wird weiterentwickelt

Erdgas Südwest unterstütze Landwirte, Imker und Naturschützer mit jeweils 15 Kilogramm Saatgut für einjährige Blühwiesen, die unter der Überschrift „Blüh-Oase“ als Lebensraum für Insekten entscheidend zur Artenvielfalt beitragen. Das Projekt  gibt es seit mehreren Jahren, und es werde stetig weiterentwickelt, schreibt das Unternehmen. „Wir müssen miteinander arbeiten, nicht gegeneinander“, stellte Alexander Guth vom Landesverband baden-württembergischer Imker fest. Ralf Biehl, Geschäftsführer von Erdgas Südwest, betonte: „In den offenen Dialog mit allen Beteiligten zu treten ist der einzig richtige Weg.“

Im Frühjahr werde in Munderkingen erneut ein  Runder Tisch stattfinden, kündigt das Unternehmen an. Dann zum Thema „Alternative Energiepflanzen“.

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