Rißtissen drängt auf weiteres Bauland

Rißtissen braucht Bauplätze, möglichst rasch. Dies war der Tenor im Ortschaftsrat am Montag. Er ist dafür, den ganzen früheren Sägeplatz auszubaggern.

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Geht es nach den Ortschaftsräten in Rißtissen, sollte der ganze ehemalige Sägeplatz, das künftige Baugebiet "Am Bildstöckle", an der Ehinger Straße ausgebaggert und der Untergrund untersucht werden. Dafür hat sich das Gremium in der Sitzung am Montag ausgesprochen. Die ersten Grabungen hätten die Befürchtungen nicht bestätigt, sagte Ortsvorsteher Markus Stirmlinger, denn es sei nicht etwa scharfe Munition zum Vorschein gekommen. Wie berichtet waren unter anderem eine Tellermine und Helme von Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Zudem lag auch sehr viel Bauschutt in dem Grund, wo früher mal ein Weiher gewesen war, und dies könnte später dafür sorgen, dass sich die neu gebauten Häuser senken könnten, hieß es.

Wie es nun weiter geht, das hänge vom Ergebnis der ersten Bodenproben ab, die dieser Tage erwartet werden. "Ich gehe davon aus, dass Anfang nächsten Jahres gebaut werden kann", sagte Stirmlinger und kündigte eine Art Bonus für die Bauherren an: Der Grund werde, sofern eine Unterkellerung geplant ist, vor der Bebauung nicht mehr zugeschüttet - so müsse später nicht nochmals ausgehoben werden. Wichtig sei jedoch, dass es mit dem Bauplatz-Angebot im Ort weiter vorangeht, betonten mehrere Räte. So solle parallel zum "Bildstöckle" das Baugebiet "Hinter der Kapelle" weiter vorangetrieben werden, sagten Johannes Braun und Theo Völk. "Sonst wohnen bald viele Rißtissener in auswärtigen Gemeinden", warnte Völk.

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