Rettungskräfte agieren schnell

Hand in Hand geschafft haben am Samstag Feuerwehr und DRK in Öpfingen. Viele Bürger schauten bei der Hauptübung in der Darrengasse zu.

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In der Leitstelle der Feuerwehren geht ein Notruf ein. Gebäudebrand mit drei vermissten Personen in der Darrengasse. Gleichzeitig schallt die Sirene. Unverzüglich rückt die Feuerwehr aus. Der voll besetzte Mannschaftswagen ist kaum zwei Minuten nach dem Alarm am Einsatzort, eine Minute später ist der nächste Trupp samt dem Löschfahrzeug vor Ort. Diesmal ist es kein Ernstfall, vielmehr hält die Öpfinger Feuerwehr ihre jährliche Hauptübung ab.

In diesem Jahr hat sich auch das örtliche DRK samt Jugendrotkreuz eingeklinkt. Zahlreiche Zuschauer hatten sich am Samstagnachmittag bereits am Übungsobjekt eingefunden, um den Leistungsstand der heimischen Feuerwehr bei dem gestellten Szenario hautnah mitzuerleben und erklärt zu bekommen.

Dicke Rauchschwaden drangen aus dem alten, leer stehenden Gebäude neben dem Gasthof Ochsen. Angenommen wurden drei vermisste Personen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch verletzt seien. Vier Atemschutzträger leiteten unverzüglich die Menschenrettung in dem stark vernebelten Haus ein. Während zwei Vermisste gefunden und auf Tragen über die Tür ins Freie gebracht werden konnten, musste eine weitere Person, die sich im ersten Geschoss aufhielt, per Leiter über ein Fenster gerettet werden. Ein anderes Team war für die Brandbekämpfung zuständig. An der Übung nehmen auch sechs ausgebildete Rettungshelfer des Öpfinger DRK teil. Sowie die vermeintlichen Opfer in Sicherheit waren, kam das Rote Kreuz mit der Ersten Hilfe mit seiner Notfallausrüstung zum Einsatz. Die Experten zeigten, wie ein Opfer transportiert wird, was für eine Liegehaltung die sicherste ist und welche Maßnahmen dabei eingeleitet werden müssen.

Ob bei der Feuerwehr oder dem DRK, jeder sah auf einen Blick, was benötigt wurde. Schließlich musste jeder Handgriff sitzen. Jede Minute zählt im Ernstfall, weiß Stefan Munding. Der Öpfinger Kommandant koordinierte die Übung. Er zeigte sich zufrieden mit der Leistungsfähigkeit seiner Wehr. "Die Leute agieren schnell und sicher", lobte er. Dies erachtet Munding als Ergebnis der Übungen. Priorität räumt der Kommandant zudem der fundierten Ausbildung der Öpfinger Feuerwehr ein. Dank sprach Munding der Familie Geiselhart aus, die das Gebäude zur Verfügung gestellt hatte. Ihm sei es ein großes Anliegen, Übungen so realitätsnah wie möglich zu koordinieren. Deshalb war sein Appell an die Bevölkerung: "Wer ein Objekt zum Proben für uns hat, auch außerhalb der Hauptübung, soll sich dringend melden."

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