Rampf-Belegschaft drängt auf Haustarifvertrag bei Kundgebung

150 Mitarbeiter der Firma Rampf-Formen Allmendingen haben sich nach Angaben der IG Metall am Montagmittag an einer Kundgebung beteiligt.

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150 Mitarbeiter nahmen gestern an der Kundgebung bei Rampf in Allmendingen teil.  Foto: 

Ziel sei es, im Rahmen eines Haustarifvertrags eine Erhöhung der Entlohnung analog der Forderungen bei den aktuellen Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie zu erreichen.

Zur Unterstützung seien auch 15 IG Metall-Vertrauensleute und Betriebsräte in Allmendingen gewesen. Außer Reinhold Riebl von der IG Metall sprach auch Rolf Ebe, Betriebsratsvorsitzender bei Liebherr Ehingen. Er sagte, ordentliche Entgeltbedingungen bei Rampf könnten dazu führen, "dass die Leute bei Rampf bleiben können und nicht zu Liebherr wechseln müssen".

Am Mittwoch kommender Woche beginnen bei Rampf Verhandlungen für einen Haustarifvertrag, wie Geschäftsführer Dr. Peter Dauben auf Anfrage sagte. Gesprächspartner der Geschäftsführung sei dabei der Betriebsrat. Es werde wohl eine Sache des "gegenseitigen Aufeinanderzugehens" werden, sagte Dauben auf die Frage, inwieweit die Leitung auf die Wünsche der Belegschaft eingehen werde.

Die IG Metall sieht die Aktion als den "nächsten konsequenten Schritt" der Belegschaft nach dem ersten vor drei Jahren, als der Betriebsrat gegründet worden war. Rampf beschäftigt in Allmendingen etwa 280 Mitarbeiter.

In anderen Betrieben hat es am Montag laut einem Bericht der IG Metall wieder Warnstreikaktionen im Tarifstreit gegeben, darunter auch bei Neuweg in Munderkingen.

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