Preise für Baugebiet "Steige IV" festgelegt Gemeinderat Untermarchtal berät lange

Der Gemeinderat Untermarchtal hat die Quadratmeterpreise für das Neubaugebiet "Steige IV" festgelegt. Sie liegen bei 75 Euro pro Quadratmeter.

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Der Gemeinderat in Untermarchtal hat in seiner Sitzung am Dienstag die Bauplatzpreise im Baugebiet "Steige IV" festgelegt. Sie liegen bei 75 Euro pro Quadratmeter. Der Entscheidung der Räte ging aber eine lange Diskussion voraus, teilte Bürgermeister Bernhard Ritzler mit. Nachdem die Plätze im Baugebiet "Steige IV" nun vermessen sind, hierfür wurden 30588 Euro an den Fachdienst Vermessung beim Landratsamt Alb-Donau-Kreis entrichtet, können sie auch verkauft werden. Zu diesem Zweck war es erforderlich, den Quadratmeter-Preis festzulegen.

Die Ausweisung des Baugebiets "Steige IV" wird gegenüber früheren Ausweisungen insbesondere infolge des Kostenanstieges für die Erschließung deutlich teurer. Insgesamt wurden Kosten von knapp über einer Million Euro errechnet. In diesem Betrag ist auch der Ausbau einer zweiten Abbiegespur in das Wohngebiet "Steige" enthalten. Nachdem im Baugebiet "Steige IV" Grundstücksflächen mit einer Größe von 11 525 Quadratmeter vorhanden sind, ergäbe sich ein Verkaufspreis von 89 Euro pro Quadratmeter, um kostendeckend zu sein.

Im Gemeinderat herrschte Einigkeit darüber, dass dieser Preis, auch im Hinblick auf die Preise der umliegenden Kommunen, deutlich zu hoch sei, teilte Ritzler weiter mit.

Weiter wurde darüber diskutiert, dass die Abbiegespur, die mit Kosten von 165 000 Euro prognostiziert wird, dem gesamten Baugebiet zugute kommen wird und deshalb nicht nur in die jetzige Erschließungsberechnung einfließen dürfe. Ohne Einrechnung der Abbiegespur wäre ein Verkaufspreis von 74 Euro pro Quadratmeter, wie er bereits in den Haushaltsberatungen angedacht wurde, kostendeckend. Am Ende entschied sich der Gemeinderat dafür, den Preis pro Quadratmeter auf 75 Euro festzulegen.

Die Benennung der Straße durch das Neubaugebiet wurde indes vertagt, da der Gemeinderat dies im Rahmen der kommenden Klausurtagung am Wochenende weiter besprechen möchte.

Zuvor war in der Sitzung bereits dem Kauf eines Kommunaltraktors zugestimmt worden. Im Internet hatte Gemeindearbeiter Ingo Fischer einen Kleintraktor mit Schneeräumschild für 7800 Euro gekauft. Die Investition war nötig geworden, da das alte Salzstreugerät, das auch im Winterdienst eingesetzt wurde, ausgetauscht werden musste. Der Kleintraktor kann neben dem Winterdienst auch für kleinere Arbeiten im Bereich der Grünanlagen und auf dem Friedhof eingesetzt werden. Des Weiteren wurde beschlossen, ein kleines Salzstreugerät für 1500 Euro für das Fahrzeug anzuschaffen.

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