Oberbürgermeisterwahl: Um sieben ist wohl alles klar

Wer wird neuer Bürgermeister in Oberdischingen? 1608 Bürger sind aufgerufen, diese Frage bei der Wahl am Sonntag zu beantworten.

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Am Sonntag gegen 19 Uhr, vielleicht auch schon um 18.45 Uhr, könnte der neue Bürgermeister von Oberdischingen feststehen. Dann nämlich, so schätzt Kämmerer Robert Fiderer, werden die Stimmen ausgezählt sein. Dann wird auch feststehen, ob sich einer der Bewerber schon mit mehr als der Hälfte der abgegebenen Stimmen durchgesetzt hat oder, falls nicht, ob ein zweiter Wahlgang notwendig wird. Dieser wäre dann drei Wochen später, am Sonntag, 10. November. In diesem Falle könnten dann noch weitere Bewerber ihren Hut in den Ring werfen.

Die Oberdischinger haben die Wahl aus vier Kandidaten, aufgezählt in der Reihenfolge des Bewerbungseingangs und wie sie auch auf dem Stimmzettel aufgelistet sind: Andreas Fischer, Politphilosoph, Hausmann, 37 Jahre, Berlin; Louis Galik, Diplom-Verwaltungswirt Arbeitsverwaltung, 41, Laupheim; Friedrich Nägele, Diplom-Verwaltungswirt Polizei, 49, Justingen sowie Uwe Gerkens, Krankenpfleger und Student, 47, Blaustein.

1608 Oberdischinger Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich unter vier Kandidaten zu entscheiden, wer vom 1. Januar 2014 an die Nachfolge für Benno Droste antreten wird. Der amtierende Bürgermeister wird zum Jahresende nach 16 Jahren aus dem Amt scheiden und in den Ruhestand treten. Unter den Wahlberechtigten sind erstmals auch 16- und 17-jährige Oberdischinger, die laut Gesetz jetzt bei Kommunalwahlen ihre Stimme abgeben dürfen.

Es wird allgemein eine hohe Wahlbeteiligung erwartet, ähnlich wie im Jahr 1997, als ebenfalls der bis dahin amtierende Schultes - dies war Hans Balleisen - nicht mehr kandidierte. Benno Droste sicherte sich damals als einer von sechs Kandidaten den Chefsessel im Rathaus, gleich im ersten Wahlgang. Genau 1111 der damals 1344 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, was einer Beteiligung von 87,7 Prozent entsprach. Acht Jahre später, als Amtsinhaber Droste dann als einziger Kandidat mit 95,6 Prozent der abgegebenen Stimmen bestätigt wurde, lag die Beteiligung gerade noch bei 51,4 Prozent; 757 der 1474 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger waren damals dem Wahlaufruf gefolgt.

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