Nikolausmarkt in Schelklingen

Der Nikolausmarkt des Gewerbevereins Schelklingen stand unter dem Motto "Weihnachtliche Stimmung, freundliche Einkaufsatmosphäre". Eine Überraschung für die Ausstellerinnen gab es in der Volksbank.

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    Die Kinder des katholischen Kindergartens Schelklingen traten beim Nikolausmarkt auf. Foto: 
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    Gut lachen haben Brigitte "Biggi" Buck-Jäger (links) und Ute Wekwert - alle Bilder ihrer Ausstellung sind bereits verkauft.
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Wohl dem, der einen Heizofen in seinem Verkaufszelt hatte. So ließ es sich beim Nikolausmarkt über neun Verkaufsstunden aushalten. Nur kurz währte der Sonnenschein am Samstag. Im Zwei-Stunden-Takt durften sich die Schichten der Hüttener Pfadfinder - ohne Heizer - abwechseln. 40 Kinder und Jugendliche hatten seit Herbst Ziergegenstände aus Holz gefertigt, die wieder guten Absatz fanden. Neuheiten waren unter anderem Holztafeln und Schaukelpferdchen. Außerdem hatten Verwandte fleißig Mützen gestrickt.

Die Pfadis verkauften Waffeln und warme Getränke. Während die Hüttener - auch zum Beispiel Privatstandbetreiberin Marita Geiselhart mit neuen Holzkreationen - erfahrene Teilnehmer des Marktes sind, sammelten zum Beispiel die Mädchen vom St. Konradihaus ihre ersten Erfahrungen mit einem Waffelverkauf. Die Einnahmen wollen sie für einen Segelausflug verwenden. Ebenfalls für einen Ausflug legten sich die Schellennarren ins Zeug. Die SNZ-Abteilung durfte den guten Standplatz des Vereins auf dem Kottmannplatz übernehmen.

Schon zu Beginn des Nachmittages konnte bei den Gartenfreunden der Ausverkauf von Weihnachtsplätzchen und Quittengelee vermeldet werden, während es Gulaschsuppe und verschiedene Liköre noch zu kaufen gab - alles wieder selbst gemacht. Diesmal reihte sich der Tennisclub Schelklingen als Standbetreiber wieder ein. Mit einem Aperol-Modegetränk trafen die Tennispieler den Nerv der Marktbesucher. Eine junge Besetzung arbeitete bei der Brass-Band-Jugend. Dem Misch-Getränk-Hit "Heiße Oma" auf Orangensaft-Eierlikör-Basis aus dem Vorjahr ordnete man in diesem Jahr noch "Heißer Opa" aus Apfelsaft und Kokoslikör bei. Umsonst gewartet wurde nach dem Mittag allerdings auf die Band selbst. Der Auftritt klappte nicht wie geplant. Kindergartenkinder, Schüler, Sänger vom Liederkranz und die Stadtkapelle sorgten bis zum Eintreffen des Nikolaus (Wolf-Rüdiger Stummer und Heiner Hirning) für Unterhaltung an und in der Kirche. Der Nikolaus verteilte Päckchen an die Kinder. 400 Stück waren nach Auskunft von Gerhard Handschell vom gastgebenden Gewerbeverein gepackt worden.

Neben Vereinen und Privatleuten sorgten der Gewerbeverein mit einem Versorgungsstand und mehrere Gewerbetreibende aus der Kernstadt und den Teilorten mit ihren Produkten für Vielfalt im Marktangebotes. Wollstüble Kopp, Optik-Uhren-Schmuck Moll, Gerda Gaupp mit Weihnachtsdecken und Töpfer Jürgen Metzger mischten mit. Harry Reichert als Kenner von Pfälzer Weinen bot diesmal noch regionalen Himbeer-Likör an und warb für seine Facebook-Seite.

Rund 30 Stände bildeten den Nikolausmarkt auf Kottmannplatz und Spitalgasse. Bis zum Ende des Marktes war auch der Ulmer Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder da. Traditionell erhält er eine Spende aus dem Erlös. So fließen auch die Einnahmen des Losverkaufs in der Volksbank für zwei Gemälde sowie ein Teil des Kunstkalenderverkaufs von Brigitte Buck-Jäger und Ute Wekwert ein. Die Verlosung soll am Montag um 14 Uhr in der Volksbank Schelklingen stattfinden. Die Kunstkalender gibt es, solange der Vorrat reicht, auch in der Postfiliale "City Treff" bei Ute Wekwert.

Die Ausstellung der beiden Malerinnen war am Freitag in der Bank eröffnet worden und mit einer großen Überraschung für die beiden Schelklingerinnen verbunden. Die Volksbank kaufte zwei Gemälde, die restlichen rund 50 Bilder wurden allesamt von einem einzelnen Kunstliebhaber aus der Region erworben, sagten Wekwert und Buck-Jäger am Samstag der SÜDWEST PRESSE. "So etwas passiert nur einmal im Leben", meinte Buck-Jäger. Der Käufer wolle anonym bleiben. Er habe die Bilder, die noch bis Mitte Januar zu sehen sind, gleich bezahlt.

Für Filialleiter Michael Bayer war es die erste Vernissage als Chef in Schelklingen. Er möchte die Tradition weiterführen. Gemeinderätin Ute Krey hatte die Laudatio gehalten und war dabei auch auf die unterschiedlichen, sich aber ergänzenden Stile der Malerinnen eingegangen. Die Ausstellung der Schelklingerinnen in der Volksbank kam zustande, weil die ursprünglich vorgesehene Malerin absagen musste.

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