Newport investiert in die Sanierung des Alb-Donau-Centers

Am Donnerstagabend sind die Mieter informiert worden, im Mai ist Baubeginn und bis zum Weihnachtsgeschäft 2014 soll alles fertig sein: Acht Millionen Euro investiert Newport in die Sanierung des Alb-Donau-Centers.

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  • So soll das Alb-Donau-Center werden: Ein Anbau mit 1000 Quadratmetern Fläche ergänzt den Bestand und bildet zum Parkplatz hin einen Eingangsbereich. Den rechten Eingang will Newport mit Gastronomie aufwerten. 1/2
    So soll das Alb-Donau-Center werden: Ein Anbau mit 1000 Quadratmetern Fläche ergänzt den Bestand und bildet zum Parkplatz hin einen Eingangsbereich. Den rechten Eingang will Newport mit Gastronomie aufwerten. Foto: 
  • So soll das Alb-Donau-Center werden: Ein Anbau mit 1000 Quadratmetern Fläche ergänzt den Bestand und bildet zum Parkplatz hin einen Eingangsbereich. Den rechten Eingang will Newport mit Gastronomie aufwerten. 2/2
    So soll das Alb-Donau-Center werden: Ein Anbau mit 1000 Quadratmetern Fläche ergänzt den Bestand und bildet zum Parkplatz hin einen Eingangsbereich. Den rechten Eingang will Newport mit Gastronomie aufwerten. Foto: 
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Für Thomas Geschwind geht es jetzt nach vorn: "Neue Zeit. Neuer Start" sagt der Geschäftsführer des Investors Newport mit Blick auf den anstehenden Baubeginn im Fachmarktzentrum in der Talstraße in Ehingen. Nur kurz erlaubt er sich den Hinweis, dass die ersten Pläne für dessen Modernisierung schon im Jahr 2012 vorgestellt worden waren. Und er geht auch nur kurz auf die Entwicklung seither ein, die geprägt war von der Suche nach dem Kompromiss mit dem Regierungspräsidium. Das hatte sich vor allem daran gestört, dass Newport die vorhandenen 11 000 Quadratmeter Verkaufsfläche im ehemaligen Schleckerland mit zwei Anbauten neu gestalten wollte, in denen weitere 2000 qm vorgesehen waren.

Nun sind es noch 1000 Quadratmeter zusätzliche Fläche, auf die sich Investor, Stadt und Regierungspräsidium geeinigt haben. Sie entstehen in dem Neubau vor dem - vom Parkplatz aus gesehen - linken Eingang, der jetzt auch am häufigsten benutzt wird, aber im Vergleich zum anderen Eingang beim Dänischen Bettenlager deutlich zurückversetzt ist. Künftig soll sich das Alb-Donau-Center mit zwei möglichst gleichwertigen Eingängen dem Kunden wie ein U öffnen.

Inhaltlich bleibt es zunächst bei den bekannten Namen mit Kaufland als Ankermieter. Kaufland habe sich langfristig an den Standort gebunden und berichte von einer im Vergleich zum Vorjahr guten Entwicklung, informierte Geschwind über Gespräche mit der Zentrale in Neckarsulm. Ansonsten gilt: Es hat noch Platz. "Wir freuen uns auch über Interesse aus der Region", sagt Geschwind und nennt als Wünsche ausdrücklich größere Vielfalt bei der Gastronomie, für die es vielleicht auch eine Außenbewirtschaftung am rechten Eingang geben soll, sowie Blumen und Optik - diese Geschäfte haben das Zentrum verlassen. Auch ein Sportfachgeschäft wäre willkommen.

Investieren wird Newport in der Zeit von Mai bis November rund acht Millionen Euro. Die Parkplätze werden neu angelegt und erhalten mehr Grün, die Ausfahrt auf Höhe Auenweg wird geschlossen, zum Baumarkt Linzmeier wird es eine Fußgängerverbindung geben. Im Innern geht es vor allem um die Steigerung dessen, was der Investor "Aufenthaltsqualität" nennt: heller, freundlicher, luftiger, mit mehr Sitzmöglichkeiten und einem gastronomischen Angebot, das über Bäcker und Asia-Restaurant hinausgeht. Bleiben werden Waschstraße und Tankstelle; ob es den immer wieder diskutierten Tankstellen-Shop geben wird, sei Sache des Pächters. Südramol hatte bei Übernahme der Schlecker-Tankstelle 2013 gesagt, dass über eine grundlegende Modernisierung der Tankstelle erst in einem zweiten Schritt entschieden werde. Südramol hat mit "Pizzabob" auch Gastronomie und bietet anderswo in Shops rund um die Uhr Getränke und Waren des täglichen Bedarfs an.

Wieder besetzen will Newport den Leerstand im ehemaligen Lidl. Der Discounter wäre gern geblieben, sagt Geschwind, habe aber am Standort nicht wie gewünscht erweitern können.

Vorerst ausgeklammert aus der Planung bleibt das frühere Möbelland. Erst wenn das Alb-Donau-Center wie erhofft Ende November umgebaut und um neue Mieter erweitert ist, will Newport diese Baustelle angehen. "Vielleicht 2015", sagt Geschwind und erneuert seine Einschätzung aus dem Juni 2012: Die Immobilie sei mit ihrer Zweigeschossigkeit so nicht zu verwenden; "wir planen deshalb nach wie vor den Abriss." Allerdings schreibt der Bebauungsplan für das 12 000 Quadratmeter große Grundstück vor, dass hier nur Sortimente angeboten werden dürfen, die nicht innenstadtrelevant sind.

Wenn im Mai die Bauarbeiten mit dem Abriss der Glaskästen an den Eingängen beginnen, wird es zu Beeinträchtigungen kommen, sagt Geschwind, aber der Betrieb sei immer gewährleistet.

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