Neues Gremium in Schelklingen bestätigt Kirchengemeinde plant "Baustellenkonzert"

Die Schelklinger Kirchengemeinde Herz Jesu hat ein endgültiges Vertretergremium gewählt. Es ist einem Kirchengemeinderat gleichgestellt.

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In der Schelklinger Herz-Jesu-Gemeinde waren im März nicht genügend Kandidaten für die Kirchengemeinderatswahl gefunden worden. Es war ein vorläufiges Vertretungsgremium eingesetzt worden. Am Mittwochabend entschieden sich die Mitglieder der Kirchengemeinde im Gemeindesaal nun per Handzettel dafür, ein endgültiges Vertretungsgremium einzusetzen. Dazu lag ein Vorschlag mit acht Personen vor. Das Gremium hat dieselben Pflichten wie ein Kirchengemeinderat und ist diesem gleichgestellt. Ein Kirchengemeinderat wird jedoch von der gesamten Gemeinde bestimmt, ein Vertretergremium nur von der Gemeindeversammlung. Einstimmig sprachen sich 39 Gemeindemitglieder in geheimer Abstimmung für Andrea Baumeister, Sarah Bolach, Andrea Ziller, Patricia Glöckler, Markus Kreiser, Dr. Rudolf Meeßen, Andreas Sodkowski und Gerald Molz aus. Das Gremium bleibt bis 2020 im Amt. Norbert Bienert sagte, dass man eine schwere Hürde genommen habe. Das Gremium wird in einer konstituierenden Sitzung noch offiziell verpflichtet.

Informiert wurde außerdem über die Kirchenrenovierung. Gerald Molz erklärte die Arbeiten bis zur Adventszeit. Es sollen unter anderem eine lufttechnische Anlage, eine neue Lautsprecheranlage und Bankheizungen eingebaut werden. Der Innenanstrich, der eine Reinigung des bestehenden Anstrichs einbezieht, ist nach Angaben von Molz eine aufwendige Angelegenheit. Die Erneuerung der Beleuchtung sowie der Einbau einer Alarmanlage sind vorgesehen. Die technischen Neuerungen und der Innenanstrich werden mehr als 500 000 Euro kosten, einen Teil davon wird die Diözese der Kirchengemeinde erstatten. Molz wies daraufhin, dass durch Eigenleistungen Geld gespart werden könne und man Helfer finden müsse. Bereits bei der Vorbereitung für die Renovierung entfernten Helfer Bilder oder deckten den Kirchenboden ab. Die Bauarbeiten seien bisher im Zeitplan.

Für die geplante Orgel seien bisher 48 000 Euro eingegangen, man benötige jedoch noch weitere 32 000 Euro. Markus Kreiser wies auf ein "Baustellenkonzert" hin, das momentan für Mittwoch, 16. September, geplant ist.

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