Neue Kunst im Pausenhof

Gemütlich können es sich jetzt die Förderschüler auf einer Insel mit der Donau und der Alb machen. Schüler haben das Kunstobjekt selbst geschaffen.

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  • Mit den Schülern hat Bürgermeister Dr. Michael Lohner gestern das Band durchschnitten. Fotos: Ingeborg Burkhardt 1/2
    Mit den Schülern hat Bürgermeister Dr. Michael Lohner gestern das Band durchschnitten. Fotos: Ingeborg Burkhardt Foto: 
  • So sieht die neue Pauseninsel an der Munderkinger Schule aus: Tische und bunte Sitzelemente aus Beton mit Sitzkissen aus Holz. 2/2
    So sieht die neue Pauseninsel an der Munderkinger Schule aus: Tische und bunte Sitzelemente aus Beton mit Sitzkissen aus Holz. Foto: 
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"Ist es Kunst oder soll es weg?", stellte Rektor Hellmut Hummel gestern scherzend in den Raum, in dem die Förderschüler auf die Premiere ihres Films warten. Er erzählte die Entstehungsgeschichte des von Hummel als "Kunststück" bezeichneten Gemeinschaftsprojekts der Acht- und Neuntklässler im Schulhof, das sie mit dem Bürgermeister feierlich eröffnen wollten: eine Pauseninsel mit Tischen und bunten Sitzelementen aus Beton und Sitzkissen aus Holz, die in ihrem Beisein in der Lackiererei Engst kräftige Farben bekommen hatten. Ein Gemeinschaftswerk, mit dem sie einen Schritt gemacht haben; der Schule machen, andere auf den Weg bringen könnte, den nächsten Schritt zu gehen, wie Bürgermeister Dr. Michael Lohner später sagte.

Die Trommelgruppe leitete die Feierstunde ein, die nach der Filmvorführung nahe dem Eingang fortgesetzt wurde. Eine Baustelle sei es im vierten Jahr des bundesweiten Modellprogramms "Kulturagent für kreative Schulen im Schulzentrum Munderkingen" lange Zeit gewesen und viele Vorbeigehende hätten Zweifel gehegt, ob das Werk einmal etwas wird, war von Rektor Hummel und dem Kulturagenten Karl Philipp Schmitz zu hören. "Doch viele haben mitgeschafft", betonte Hummel und dankte den Künstlern Mark Klawkowski, Jens Krijger und Patrick Nicolas, dem Hausmeister Frank Munding und auch den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs sowie allen, die "fleißig mitgeschafft haben" . Nun sei das Kunstwerk fertig, könne aber zukünftig ergänzt und genauso in eine Tribüne für künstlerische Darbietungen eingebunden werden. Auf die Erfahrungen, die sie bei diesem Projekt gemacht hätten, könnten die Schüler später auf ihrem privaten und beruflichen Weg zurückgreifen.

"Es ist richtig gut geworden", lobte der Bürgermeister das vollendete Werk, bevor er mit Schülern das rote Band durchschnitt. Kulturagent Schmitz, der bald Munderkingen verlassen wird, lobte den Eifer der Künstler, die regelmäßig zu den Arbeitseinsätzen gekommen sind.

Ein weiteres Kunstprojekt im Schulhof wird am 24. Juli "enthüllt".

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