Neue Führung beim Roten Kreuz Ulm

Das Rote Kreuz Ulm stellt seine Führung neu auf. Geschäftsführer Guido Mayer geht in Ruhestand, ihm folgt der bisherige Stellvertreter Eckart Fuchs.

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Guido Mayer (rechts) führte mehr als 18 Jahre die Geschäfte des Ulmer Roten Kreuzes. Sein Nachfolger ist Eckart Fuchs, dessen Stellvertreterin Esther Heipp.  Foto: 

Die lange angestrebte Fusion der DRK-Rettungsdienste Ulm und Heidenheim ist unter Dach und Fach, der Kreisverband Ulm steht wirtschaftlich gut da, und die Nachfolge ist geregelt: Guido Mayer geht in den Ruhestand. Mehr als 18 Jahre lang war er als Geschäftsführer verantwortlich für die Entwicklung des Kreisverbands Ulm des DRK. Dieses Amt hat zum 1. Januar sein bisheriger Stellvertreter Eckart Fuchs übernommen. Dessen Nachfolgerin ist Esther Heipp. Beide sind hauptamtlicher Vorstand des Kreisverbands.

Seit Guido Mayer 1999 die Geschäftsführung des Kreisverbands übernahm, hat sich die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter von 80 auf 300 erhöht. Der Umsatz von Kreisverband und Rettungsdienst stieg von fünf Millionen DM im Jahr 1999 auf 16 Millionen Euro im Jahr 2016. Solides Wirtschaften, aber auch Investitionsbereitschaft und Mut zu neuen Wegen zeichneten Mayers Führung aus, wie bei der Verabschiedung vielfach betont wurde, teilt das DRK mit. So sei es seiner Weitsicht zu verdanken, dass der Rettungsdienst in Ulm nicht über Personalnot klagt. Denn der nahm die Ausbildung von Notfallsanitätern bereits zu einem Zeitpunkt auf, als deren Finanzierung landesweit noch nicht gesichert war. „Wir gingen das Risiko ein und in Vorleistung“, so Mayer.

Ulms OB Gunter Czisch und DRK-Landesgeschäftsführer Hans Heinz hoben hervor, dass während Mayers Amtszeit vier Rettungswachen (in Blaubeuren, Laichingen, Ulm und Ehingen) gebaut wurden, der fünfte auf dem Oberen Eselsberg soll folgen.

Der neue Kreisgeschäftsführer Fuchs arbeitet seit 1980 beim DRK Ulm und war 18 Jahre lang als Stellvertreter von Mayer unter anderem für die ehrenamtlichen Rotkreuzdienste zuständig. Seine Stellvertreterin, die Psychologin Esther Heipp, baute mit ihrem Team die Angebote im Sozialraum Wiblingen auf, darunter die Begegnungsstätte und den Quartierstreff Café Alma.

In enger Absprache mit der Stadt Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und den Wohlfahrtsverbänden werde das DRK weitere Aufgaben im Sozialbereich übernehmen. „Entscheidend ist für uns die Nähe zu den Menschen“, sagte Esther Heipp.

Kreisverband Das DRK Ulm hat mehr als 300 hauptamtliche und mehr als 1000 ehrenamtliche Mitarbeiter sowie rund 17.000 Mitglieder. Allein in den sechs Tafelläden in Ulm und im Alb-Donau-Kreis sind 300 Helfer tätig. Das Umsatzvolumen des Kreisverbands liegt bei 16 Millionen Euro pro Jahr.

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