Nach den Glanzjahren kontinuierlicher Stellenabbau

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Die Iveco Magirus AG beschäftigt im Werk Donautal 1400 Mitarbeiter sowie 100 Auszubildende. Dazu kommt der Brandschutz in einer eigenen Firma. Insgesamt sind es rund 1900 Beschäftigte. Das überregionale Iveco-Ersatzteil-

lager in Langenau ist von der Umstrukturierung nicht erfasst.

Der Stellenabbau bei Iveco in Ulm ist kontinuierlich. Magirus zählte in den 70ern zu Zeiten des Sibirien-Auftrags mehr als 10 000 Beschäftigte. Die "Bullen" von Magirus-Deutz sind legendär. Allein bei der Verlagerung der Fahrerhausfertigung nach Brescia 1997 gingen nochmal 700 Stellen verloren.

Das Unternehmen wurde 1864 von Conrad Dietrich Magirus gegründet und firmierte als Feuerlösch-Requisiten-Fabrik. 1872 entstand die fahrbare Ulmer Leiter. Mit dem Lastwagenbau begann Magirus in den Kriegsjahren 1916/17. Wenige Jahre später kam noch der Bau vom Omnibussen hinzu.

Zu 125 Jahre Magirus kam 1989 sogar Fiat-Chef Agnelli zur Jubiläumsfeier nach Ulm/Neu-Ulm. Seit der Auftrennung von Fiat in die Auto- und Nutzfahrzeugsparte gehört Iveco zu Fiat Industrial. Iveco stieg 1975 bei Magirus-Deutz ein. 1980 verkaufte KHD seine Restanteile schließlich an Fiat.

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