Moderne Feuerwehr

Auch Altheim wird einen Feuerwehrbedarfsplan erstellen. Die Erhebung, die der Gemeinderat in Auftrag gegeben hat, kostet gut 3000 Euro.

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"Keine Angst, nicht ich mache einen Plan", scherzte Bürgermeister Robert Rewitz, als der Altheimer Gemeinderat am Dienstag beim Tagesordnungspunkt "Erstellung eines Feuerwehrbedarfplans" angekommen war. Vielmehr wird ein Büro damit beauftragt, einen solchen Plan für Altheim zu erarbeiten. Kosten: Knapp 3100 Euro.

Die Gemeinde Allmendingen, wo Rewitz ebenfalls Bürgermeister ist, sei auch gerade dabei, einen solchen Plan erstellen zu lassen. Deshalb ergebe es Sinn, die beiden Pläne aufeinander abzustimmen, zumal etwa zwischen den Feuerwehren Altheim und Niederhofen bereits Kooperationen bestehen.

In dem Bedarfsplan wird etwa festgehalten, wie es mit der Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrleute aussieht, über welche Ausrüstung sie verfügen, wie hoch der Ausbildungsgrad ist, wie es um die Löschwasserversorgung bestellt ist und in welchem Zustand das Feuerwehrhaus ist. "Ich möchte keinen Feuerwehrbedarfsplan für die Schublade. Ich möchte zusammen mit der Feuerwehr in die Diskussion und Analyse eintreten", sagte Rewitz. Auf die Feuerwehr komme ein "bissle ein Geschäft zu", sagte er zu Kommandant Michael Sontheimer, der in die Sitzung gekommen war. Unter anderem ist ein Ortstermin geplant. Die Altheimer Gemeinderäte stimmten geschlossen der Vergabe des Auftrags zu. Der Allmendinger Feuerwehrbedarfsplan soll nach den Sommerferien im Gemeinderat vorgestellt werden, sagte Rewitz.

In großen Gemeinden üblich

Weit verbreitet Die großen Gemeinden im Alb-Donau-Kreis verfügten allesamt über Feuerwehrbedarfspläne, sagt Kreisbrandmeister Harald Bloching. Einige der Gemeinden seien bereits dabei, ihren Plan überarbeiten zu lassen. Das geschehe fünf Jahre nach Erstellen des Werks. Bei den kleinen Gemeinden sieht es noch anders aus: Zum Teil haben sie bereits solche Pläne erstellen lassen beziehungsweise seien derzeit dabei, Bedarfspläne für sich zu erarbeiten, sagt Bloching.

Vorteile Der Kreisbrandmeister sieht in den Feuerwehrbedarfsplänen nicht nur Vorteile für die Gemeinden (etwa bei der mittelfristigen Finanzplanung und natürlich bei Rettungs- und Hilfseinsätzen), sondern auch für die zuständigen Stellen, wenn es etwa um Zuschüsse geht. Der Bedarf ist zeitig zu erkennen, das erleichtert die Planung. jb

SWP

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