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Ein ausverkauftes Haus verbuchten SÜDWEST PRESSE und Karl-Heinz Ranz bei der Multivisionsshow im kleinen Saal der Lindenhalle. Regierungspräsident Hermann Strampfer eröffnete den Abend.

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  • Kein Platz blieb mehr frei im kleinen Saal der Lindenhalle zur Multivisionsshow übers Biosphärengebiet. Fotos: Emmenlauer 1/2
    Kein Platz blieb mehr frei im kleinen Saal der Lindenhalle zur Multivisionsshow übers Biosphärengebiet. Fotos: Emmenlauer
  • Regierungspräsident Hermann Strampfer, der die Eröffnungsrede gehalten hatte, im Gespräch mit dem Referenten Karl-Heinz Ranz. 2/2
    Regierungspräsident Hermann Strampfer, der die Eröffnungsrede gehalten hatte, im Gespräch mit dem Referenten Karl-Heinz Ranz.
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Einblick in die Schönheiten des Biosphärengebiets Schwäbische Alb erhielten die Besucher bei der von der SÜDWEST PRESSE präsentierten Multivisionsshow am Donnerstagabend im vollbesetzten kleinen Saal der Lindenhalle. Der Naturfotograf Karl-Heinz Ranz aus Dornstadt zeigte in dem rund eineinhalbstündigen digitalen Bildervortrag nicht nur die Schätze und Kleinode, sondern nahm auch das kulturelle und kulinarische Leben und vor allem die Eigenarten der Älbler ins Visier.

Man konnte weidende Schafe und den Schäfer erleben, den Genuss eines saftigen Lammrückens bei schwäbischem Wein nachempfinden oder die Albkräuter auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz kennenlernen. Einen Stopp gab es im Haupt- und Landgestüt Marbach. Auch die Albbüffel und das Schloss Lichtenstein rückte Ranz ins Bild. Eine Etappe reichte über Westerheim, die Burgruine Reußenstein und dem Randecker Maar in die Whisky-Haupstadt Deutschlands, Owen, mit Einblicken in die Kunst des Whiskybrennens.

Karl Bacherle leitete in den erlebnisreichen Abend ein. "Ich bin überwältigt, wie viele Menschen aus der Region sich für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb interessieren", meinte der Leiter der Abteilung Event der SÜDWEST PRESSE beim Blick in den vollen Saal. Eigens für die Eröffnung der Show angereist war Hermann Strampfer. Der Regierungspräsident zollte Lob, "dass die SÜDWEST PRESSE hier in der Region so viele wertvolle Akzente setzt". Er wolle auf das Biosphärengebiet einstimmen, das sich weit über den Truppenübungsplatz Münsingen erstrecke. "Das ist ein Gebiet mit hoher Erholungs- und Aufenthaltsqualität. Das ist ein Modell für eine gelungene Welt." Mit Augenzwinkern merkte Strampfer an, dass in dieser Region alles besser sein sollte, auch der Bürgermeister. "Dies trifft hier in Ehingen auf jeden Fall zu. Euer Oberbürgermeister harmoniert ideal mit dem Biosphärengebiet."

Dann lieferte Strampfer Daten übers Biosphärengebiet Schwäbische Alb, das im Jahr 2009 von der Unesco als in ihrer Art weltweit einmalige Kulturlandschaft ausgezeichnet worden sei. Das Gebiet sei rund 85 000 Hektar groß, erstrecke sich auf Teile der Landkreise Reutlingen, Esslingen und den Alb-Donau-Kreis und umfasse 29 Gemeinden. Als Herzstück nannte er den Truppenübungsplatz Münsingen mit etwa 7000 Hektar. Warum Gebiet und nicht Reservat? "Weil in diesem teils dicht besiedelten Raum die Menschen und die Natur in enger Symbiose stehen. Weil hier ein pulsierendes Leben herrscht. Weil sich die Menschen hier mit ihrer Heimat identifizieren und das Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit Überzeugung und Motivation sowohl touristisch wie auch wirtschaftlich zunehmend auf die Erfolgsspur bringen", sagte Strampfer. "Tauchen Sie ein in die Attraktionen und Schätze der Schwäbischen Alb. Nehmen Sie eine Kostprobe mit nach Hause", forderte er auf.

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