Mehrheit ist für Netto

Überwiegend zufrieden mit der Einkaufssituation vor Ort, ein neuer Discounter würde dennoch begrüßt: Die Schelklinger nahmen bei einer Umfrage der SÜDWEST PRESSE Stellung zur Nahversorgung in der Stadt.

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Es gibt Pläne, auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses einen neuen Netto-Markt zu bauen. Foto: Raidt

Über die Einkaufssituation und die Entwicklung der Innenstadt in Schelklingen gab es in den vergangenen Monaten einige Diskussionen. Vor allem die Pläne, einen neuen Netto-Markt samt Fachmärkten auf dem Gelände des ehemaligen Opel-Autohauses Seitz anzusiedeln, sorgte für Debatten.

Die SÜDWEST PRESSE hat jetzt bei einer Umfrage die Schelklinger nach der Einkaufssituation in ihrer Stadt gefragt. Insgesamt wurden 547 Personen angerufen, 256 nahmen an der Umfrage teil.

"Zufrieden" lautete die häufigste Antwort bei der Frage nach der Einkaufssituation in Schelklingen. 41,8 Prozent der Umfrageteilnehmer wählten diese Option. "Sehr zufrieden" mit der Einkaufssituation zeigten sich sogar 7,81 Prozent."In Ordnung" sei die Einkaufssituation in der Stadt fanden noch 29,3 Prozent der Umfrageteilnehmer. 21,09 Prozent der Befragten waren mit der Situation in der Stadt aber auch "unzufrieden". Ein gemischtes Bild ergab die Frage, ob es einen neuen Netto-Markt in Schelklingen braucht oder ob die bestehenden Lebensmittel-Märkte - Rewe und Penny - ausreichen. Ja, sie würden es begrüßen, wenn ein neuer Netto käme, antwortete die Mehrheit von rund 46,9 Prozent der Schelklinger Umfrageteilnehmer. "Rewe und Penny reichen" fanden dagegen rund 39,8 Prozent. 13,28 Prozent hatten dazu keine Meinung oder sagten, sie kauften sowieso anderswo ein.

Ein in den vergangenen Monaten wichtiges Thema war auch die Zukunft der Schlecker-Filialen. Der Markt in der Schelklinger Innenstadt blieb von der Schließung verschont. Gut so, finden 23,83 Prozent der Schelklinger Umfrageteilnehmer. Denn die Schlecker-Filiale ist ihnen "sehr wichtig". Die meisten der Befragten, nämlich 29,3 Prozent, sagten außerdem, der Schlecker-Markt sei "wichtig". Für andere Schelklinger ist der Schlecker dagegen nicht von allzu großer Bedeutung. "Egal, ich kaufe dort so gut wie nie etwas" antworteten rund 23,4 Prozent der Befragten. Genau so vielen, nämlich rund 23,4 Prozent, war die Schlecker-Filiale auch "unwichtig".

Wie weit die Pläne für einen neuen Netto mittlerweile gediehen sind, ist unklar. Beim Regierungspräsidium Tübingen liegt weiterhin kein Antrag vor, eine Zu- und Abfahrt von der nahen Bundesstraße auf das Gelände des ehemaligen Autohauses zu bauen. Wie berichtet, ist dies für den Investor eine wichtige Bedingung für den Bau eines Markts auf dem Gelände. Es habe aber Informationsgespräche gegeben, sagt der Sprecher des Regierungspräsidiums, Dr. Oliver Knörr. Nach Ansicht der Behörde sei die Erschließung des Gebiets über die bestehende Industriestraße aber sehr gut.

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