Magdalena-Neff-Schule feiert 80-jähriges Bestehen

Die Magdalena-Neff-Schule feiert mit einem Kulturabend ihr 80-jähriges Bestehen und will zeigen, was in ihr steckt.

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Leonie (links) und Anna-Lena Goldammer beim Auftritt am Kulturabend.  Foto: 

Wir können auch nichts für den Termin, aber die Schule ist halt vor 80 Jahren gegründet worden.“ So begrüßte Schulleiter Martin Butter die Gäste, die am Mittwochabend trotz Vorweihnachtsstress, Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkten in die Magdalena-Neff- Schule gekommen waren, um gemeinsam deren runden Geburtstag zu feiern.

Begonnen hatte alles mit 21 Schülern. Damit wäre es wahrscheinlich schwierig geworden, einen ganzen Kulturabend zu stemmen. Heute aber kann die Schule auf die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Begabungen von mehr als 500 Schülern zurückgreifen. Und nicht nur die Schüler zeigten, was sie können, auch Eltern und Lehrer haben zum Programm beigetragen.

Klassisch mit Klavier und Trompete ging es dann bei den ehemaligen Schülern Philipp Neher und Christine Wiker zu. Beide sind aus dem allerersten Abitursjahrgang der MNS und unterhielten das Publikum unter anderem mit einem zur Jahreszeit passendem Weihnachtslied. Die Schwestern Anna-Lena und Leonie Goldammer sangen gemeinsam, begleitet vom Klavier, ein Medley verschiedenster Popsongs.

Mit dabei war auch  Jonas Mahler, Schüler am sozialwissenschaftlichen Gymnasium der MNS, der Songs spielte, die unter anderem als „besser als das Original“ kommentiert wurden, und der nicht zuletzt mit seiner Akustik-Version von „Numb“ von Linkin Park für Staunen sorgte. Mit Lea Unterricker war auch eine junge Autorin im Programm. Die ehemalige Schülerin der Magdalena-Neff-Schule, der Bücher sehr viel bedeuten und die bereits einen Kurzgeschichtenwettbewerb gewonnen hat, las aus ihrer prämierten Kurzgeschichte, die im Sammelband „Zeitreisende“ erschienen ist.

Mit einem ganz persönlichen Rückblick trug Jennifer Hüge, ehemalige Schülerin am SG und Abiturientin des Jahrgangs 2016, zum Programm bei. Sie wollte mit ihrem Beitrag nicht zuletzt auch Danke sagen an die Schule, die sie drei Jahre als Mensch unterstützt und gefördert habe. Danke sagte sie mit einer Erinnerung an ihre Unsicherheiten und Ängste vor dem ersten Tag an der Magdalena-Neff-Schule und dem Schluss, dass es die beste Entscheidung ihres Lebens gewesen sei, an dieser Schule ihr Abitur zu machen. Dem schloss sich Anna Kneer, ebenfalls ehemalige Abiturientin am sozialwissenschaftlichen Gymnasium an.

Mitgerissen wurden die Gäste beim Auftritt der Breakdance-Gruppe des ehemaligen Kinderpflegeschülers Rani. Mit dem Motto „Eure Energie ist unsere Energie“ animierte die Incredible Syndicate Crew vom Verein Underground Movement zum Mitklatschen.

Für Lacher sorgten dann insbesondere „Pfefferle und sein Ernst“. Für „Pfefferle“, der als Werner Schwarz an der Magdalena-Neff-Schule unterrichtet, eigentlich schon ein Pflichttermin. Mit Markus Rabe machte er sich nicht nur politisch für den Erhalt schwäbischer Essenskultur stark, sondern ließ das Publikum auch an den Sorgen des männlichen Älterwerdens teilhaben.

Zum Ausklang des Abends sang Günther Goldammer, Vater der beiden Schwestern, die zuvor schon aufgetreten waren, seine Interpretation von Frank Sinatras „My Way“. Das passte zugleich zum Anspruch der Schule, ihren eigenen Weg zu gehen und eine besondere zu sein, eine die mehr sein will als nur Lernort.

Information Am 3. Februar präsentieren sich im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen alle Fachbereiche und Schularten der Magdalena-Neff-Schule am Tag der offenen Tür. Zu diesem Termin wird es auch wie jedes Jahr für Interessierte Informationen zu den jeweiligen Schularten und ihren Aufnahmebedingungen geben.

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