Manuel Hagel erläutert seine Politik

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Im Vorstand gab es keine Wechsel, die CDU hat in Obermarchtal jedoch Langjährige geehrt (links Manuel Hagel).   Foto: 

Der Landtagsabgeordnete Manuel Hagel hat am Montag im „Adler“ in Obermarchtal die Grundzüge seiner politischen Arbeit in der Hauptversammlung des CDU-Ortsverbands Obermarchtal-Reutlingendorf erläutert. Seine Prinzipien sind liberal, sozial und konservativ. „Warum müssen wir wieder stärkste Kraft im Land sein?“ Diese Frage stelle sich seine Partei, sagte Hagel. Die Mehrheitsverhältnisse im Landtag böten die Chance zur Selbstreflexion, meinte der Generalsekretär, und erläuterte die Inhalte seiner Politik am Beispiel der Bildung, des ländlichen Raums und der inneren Sicherheit. Nicht die Herkunft sei entscheidend beim beruflichen Werdegang der Menschen, sondern deren Leistungsbereitschaft. Nicht nur der Akademiker sei wünschenswert; auch der gut ausgebildete Handwerker müsse seine Chance kriegen. „Der Architekt zeichnet das Haus, und der Handwerker baut das Haus.“

Im ländlichen Raum müsse der Breitband-Ausbau vorangetrieben werden. Das schnelle Internet sei zum Standortfaktor geworden. „Dieser macht den ländlichen Raum attraktiv“, so Hagel. Konservativ zu sein bedeute „verändern und bewahren“. Bewahrt werden müsse die christlich-demokratische Leitkultur auf dem Boden des Grundgesetzes. „Mann und Frau sind gleich“, sagte Hagel, „die Familie steht unter besonderem Schutz“. Die CDU versuche, die innere Sicherheit zu stärken. Deshalb würden 1500 neue Polizeistellen geschaffen und die Schleierfahndung verbessert. Der Jäger Manuel Hagel fordert, dass der Biber bejagt werden kann. „Er hat keine natürlichen Feinde“, sagte der Ehinger.

In der Versammlung wurden für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt: Gotthard Kloker und Manfred Gairing aus Emeringen, Marlies Faad, Alfred Schelkle und Rudolf Dolpp aus Reutlingendorf. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Martin Burgmaier aus Luppenhofen und Markus Schleicher aus Obermarchtal. Seit der letzten Mitgliederversammlung im Juli 2015 wurden vier Vorstandssitzungen abgehalten, berichtete Schriftführer Helmut Geiselhart. Besprochen wurden Themen wie Mitgliederwerbung, Aus- und Eintritte, Berichte aus den Ortsverbandskonferenzen, Christbaum-Markt und Plakat-Aktionen. Ein Höhepunkt der Aktivitäten ist das Ferienprogramm mit „sehr guten“ Teilnehmerzahlen. Mit Manuel Hagel und mit der Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer gab es eine Landtags-Wahlkampf-Veranstaltung. Kürzlich wurde nach Emeringen zum politischen Frühschoppen mit Kemmer eingeladen.

Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen: Der Vorstand bleibt weitere zwei Jahre im Amt. Am Ende der Versammlung dankte der stellvertretende Vorsitzende Willi Schrodi dem Vorsitzenden Anton Röller und dessen Familie für ihr Engagement.

Rückgang Die Mitgliederzahl des Ortsverbands ist von 49 auf 46 zurückgegangen. Kassierer Claus Stöhr bilanzierte ein Vermögen von 11 070 Euro. Kassenprüfer Martin Burgmaier gab sein Okay. bur

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