Manfred Sauter leitet weiter den Schützenverein

Beim Schützenverein Allmendingen sind alle Ämter vergeben, Änderungen zum Vorjahr gibt es im Bereich der Jugendarbeit. Stefan Dasch ist Schützenkönig, Sebastian Goller neuer Jungschützenkönig.

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Schützenkönig beim Schützenverein Allmendingen ist Stefan Dasch (rechts), Jungschützenkönig Sebastian Goller.  Foto: 

Manfred Sauter leitet weiter den Schützenverein Allmendingen. Die kommenden beiden Jahre sind allerdings die letzten für ihn als Oberschützenmeister, denn nach 30 Jahren im Amt müsse dann ein "neuer Besen" im Verein kehren, sagte er in der Hauptversammlung. Neuer Jugendleiter ist Dieter Prei; er übernimmt das Amt von Anton Rapp, der wiederum neuer Beisitzer ist. Zweiter Jugendleiter ist Sebastian Goller, Jugendsprecher Tobias Telle. Ralph Keck ist neuer Kassenprüfer, zuvor war dies Herbert Wernikowski gewesen.

Neu sind auch die Schützenkönige: Stefan Dasch übernimmt von René van Stichel die Königskette, neuer Jungschützenkönig ist Sebastian Goller, der Simon Schweitzer nachfolgt. Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung hatten die beiden neuen Schützenkönige zum Empfang geladen. Dasch ist seit 28 Jahren im Verein tätig, seit 2002 ist er Trainer an der Pistole. Er freute sich genauso für den neuen Jungschützenkönig Sebastian Goller, der seit vier Jahren Mitglied im Verein ist. Gegen zwölf jugendliche Gegner hatte sich der Ulmer im Vereinswettkampf durchgesetzt. "Zu den guten Organisationsstrukturen des Vereins gehört die ambitionierte Jugendarbeit. Es ist immer schön, neue Talente zu sehen", beschreibt Dasch die Lage der Schützen.

Zwar sinke der Altersdurchschnitt, vermeldete der Vorstand, dennoch gehören 193 der 262 Mitglieder zu den Aktiven. Im Vergleich zum Vorjahr gab es weder Ab- noch Zugänge. Renate Gungl trug den Bericht des erkrankten Oberschützenmeisters Manfred Sauter vor. Höhepunkt des Jahres sei der 61. Bezirksschützentag in Allmendingen vor wenigen Wochen gewesen. Die Veranstaltung sei gelungen, weil viele mitgearbeitet hätten.

Zwar mit weniger Freude, aber gleichem Engagement der Beteiligten sei die Sanierung des Schützenhauses im Sommer verlaufen. Für dieses Jahr stehen die nächsten Arbeiten am Dach sowie im Eingangsbereich an. Auch die Waffenschränke seien nicht mehr auf dem neusten rechtlichen Stand und bedürften einer Modernisierung. Aber nach dem Motto "viele Hände, schnelles Ende" vertraut der Vorstand auf den Verein. Für 1455 Euro wurde die Vereinsfahne restauriert.

Einigkeit bestand auch beim Vorschlag, die Beiträge um zehn Prozent zu erhöhen, da die Verbände ebenfalls ihre Beiträge erhöht haben. Doch er sei weiterhin tragbar, hieß es. "Durch einen geringen Jahrespreis hoffen wir, attraktiv für viele Leute zu sein", sagte Kassierer Herbert Wernikowski. Schließlich koste etwa ein Fitnessabonnement für einem Monat bereits mehr. "Allerdings erwarten wir eine Gegenleistung in Form von Hilfe, Arbeit und aktiver Teilnahme am Vereinsleben", sagte Wernikowski.

Der stellvertretende Bürgermeister von Allmendingen, Manfred Huber, bestätigte diese Auffassung und zeigte sich überrascht über die Aktivitäten des Vereins. Einblicke in die Arbeit der Schützen lieferten die Berichte von Jugendleiter Anton Rapp, Schießleiter Gewehr Thomas Gaus, Schießleiter Pistole und der Seniorengruppe von Heinz Templin. Es gab auch gemeinsame außersportlichen Aktionen wie den Beitrag zum jährlichen Naturschutztag, Jugendübernachtungen, die Teilnahme am Nachtumzug und an Veranstaltungen wie dem Sängerball.

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