Magdalena-Neff-Schule zeigt Angebot

Die Lehrer der Magdalena-Neff-Schule haben unter dem Motto "Persönlichkeiten bilden - Bist du dabei" über die zehn Schularten informiert.

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Und das Rezept gleich dazu: Juliane Appenzeller (links) und Lea Ritzau stellten beim Infotag der Magdalena-Neff-Schule Backmischungen vor.  Foto: 

An der Magdalena-Neff-Schule werden Alltagsbetreuer, Erzieher, Kinderpflegerinnen, Hauswirtschafterinnen und Altenpfleger ausgebildet. Dazu kommt das sozialwissenschaftliche Gymnasium mit den Profilfächern Pädagogik und Psychologie. Am Info-Tag verteilten sich interessierte Eltern und Schüler in den einzelnen Unterrichtsräumen und ließen sich in Kurzvorträgen über die Zugangsvoraussetzungen und Lerninhalte informieren.

Auch praktische Arbeiten waren ausgestellt. Im Kunstraum staunten die Besucher über Köpfe aus Papierflocken und Tapetenkleister, die dem Modell erstaunlich ähnlich sahen. In der Lehrküche konnte man Backmischungen erwerben, die in einem Glas dekorativ geschichtet waren. Das Rezept gab es gleich mit dazu. Auf anhaltend großes Interesse stößt an der Magdalena Neff-Schule das sozialwissenschaftliche Gymnasium, das den Schülern erlaubt, nach der Realschule in drei Jahren das Abitur zu machen. Zu dieser Schule stellten die Eltern am meisten Fragen. 60 Plätze hat die Schule zu bieten. Entscheidend für die Vergabe ist zunächst der Notendurchschnitt, erläuterte Lehrer Michael Böhm, der die Oberstufenleitung innehat. "Wer von der Realschule kommt, braucht drei Jahre bis zum Abitur", verteidigt Schulleiterin Dr. Claudia Simon-Kuhlendahl das G9 an der Magdalena-Neff-Schule. Es falle Jugendlichen schwer, nach dem G8 im Alter von 17 Jahren zu entscheiden, was sie studieren oder lernen möchten.

Bis jetzt gebe es an der Magdalena-Neff-Schule aus demographischen oder anderen Gründen keinen Rückgang der Anmeldungen, bemerkt sie. Zu den Plänen, die Gemeinschaftsschule ebenfalls mit einem gymnasialen Dach zu bestücken, äußert sich die Schulleiterin skeptisch. Wenn man dann mit den allgemeinbildenden Schulen, den beruflichen Schulen und den Gemeinschaftsschulen drei unterschiedliche gymnasiale Oberstufen zur Verfügung habe, "schafft man Parallelstrukturen", meint Claudia Simon-Kuhlendahl. "Eigentlich will man Parallelstrukturen aus Kostengründen vermeiden".

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