Kurioses aus der Apothekengeschichte - Museumsnacht mit Vorführungen

Der freie Eintritt lockte in der Museumsnacht Besucher in das Museum und die städtische Galerie. Im Museum gab es vielfältige Programmpunkte. So war Kurioses aus der Ehinger Apothekengeschichte zu erfahren.

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  • Im Museum gab es medizinische Geräte, präparierte Vögel und den Nachbau einer alemannischen Drehbank zu bestaunen. 1/2
    Im Museum gab es medizinische Geräte, präparierte Vögel und den Nachbau einer alemannischen Drehbank zu bestaunen. Foto: 
  • In der städtischen Galerie schauten sich Heike (links) und Carmen Bosler die Kunst Ehinger Künstler an. Bei der Museumsnacht war auch die Galerie bis 22 Uhr geöffnet. 2/2
    In der städtischen Galerie schauten sich Heike (links) und Carmen Bosler die Kunst Ehinger Künstler an. Bei der Museumsnacht war auch die Galerie bis 22 Uhr geöffnet.
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Die Brötchen waren in der Galerie belegt, im Museum trocken. Musik spielte im Museum, in der Galerie wurde sie vermisst. Dies waren aber nicht die einzigen Unterschiede zwischen den beiden Häusern, die anlässlich der Museumsnacht von 19 Uhr bis 22 Uhr geöffnet hatten.

In Sachen Programmpunkte, ehrenamtlichen Personal und Erkenntnisgewinn lag das Museum an dem Abend eindeutig vorne. Schon am Eingang bekam man einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem die einzelnen Vorführungen vermerkt waren. Walter Schaupp zeigte Fotos vom Kinderfest bei der 1000-Jahr-Feier. In der Spitalstube stand Dr. Ludwig Ohngemach bereit, um die Geschichte des Spitals zu erläutern. Waltraud Steeb erklärte interessierten Besuchern alles rund um das Klöppeln und Franz Romer amüsierte die Besucher mit Kuriositäten aus der Apothekengeschichte. Ein Apparat für die Behandlung mit Stromstößen war ebenso darunter wie "Ehingens erstes Sanitätsfahrzeug", ein vollgummibereifter Krankentransporter, der mit Hand geschoben werden musste. Die Besucher hielten sich in der Vogelsammlung auf und lauschten den Kurzvorträgen von Johannes Lang zu Ehinger Persönlichkeiten wie Carl Borromäus Weitzmann. Man konnte im Museum auch einiges selber ausprobieren. Der Nachbau einer alemannischen Drehbank war darunter und auch die Karfreitagsrätsche durfte betätigt werden, was einen ohrenbetäubenden Lärm verursachte und die restlichen Museumsbesucher automatisch anzog. Auch im Eingangsbereich des Museums gab es etwas zu hören - dort stand Josef Mantz und ließ die Kinder an seiner Drehorgel drehen. Der praktischen Verführung durch den Leierkasten konnte niemand widerstehen.

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