Vip-Gäste an der Festtafel

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    Kreiselmusikfest in Allmendingen - Sonntag Foto: 
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    Viel los war im Festzelt beim Kreiselmusikfest in Allmendingen (Bild oben). Gut angekommen ist auch die Ausstellung im Außenbereich mit landwirtschaftlichen Geräten. Foto: 
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Musik macht Freude und Freunde – das hat sich beim dritten Kreiselmusikfest des Musikvereins „Harmonia“ Allmendingen gezeigt. Schon zum Fassanstich am Freitagabend als Startschuss ins dreitägige Fest hatten sich hunderte Musikanten im Festzelt eingefunden. Es war ein  beeindruckendes Bild, als beim Sternmarsch mehr als 300 Instrumentalisten aus der Stadtkapelle Munderkingen, der Stadtkapelle Schelklingen und den Musikvereinen aus Kirchbierlingen, Unterstadion, Rottenacker und Reutlingendorf  um den Marienkreisel marschierten, aus dessen Einweihung sich vor einigen Jahren das noch junge Fest etabliert hat.

Die Musikerparade war teils mit Gags bereichert: So drehten sich die Munderkinger spontan zum Gegenzug um. Der Einzug der Fahnenabordnungen ins Zelt bot viel fürs Auge, dann feierten Musikanten und Besucher einen genussvollen Blasmusikabend. Die Musikkapellen wechselten sich auf den zwei Bühnen ab, die Stimmung stieg immer mehr an.

Kicker-Turnier ein Renner

Ein Renner im Festprogramm war das zweite Menschenkicker-Turnier. 20 Mannschaften – zum Großteil zusammengewürfelte Gruppen aus Allmendingern und deren Freunden – füllten vom späten Vormittag an die „Arena“. Mal als Kicker in den Stangen im 9,50 mal 5,80 Meter großen Spielfeld, umgeben von riesigen Strohballen, dann als Zuschauer, die die anderen leidenschaftlich anfeuerten. Bei der Siegerehrung am Abend war nichts von Gewinnern und Verlierern spürbar, vielmehr dominierte der olympische Gedanke „Dabeisein ist alles“ – und Spaß haben! Zumal jede Mannschaft mit Erinnerungsfoto, Urkunde und Sachpreis belohnt wurde. Sieger nach einem heiß umkämpften Finale war das Team „El Asiminento“, gefolgt von den „Kessler-Buben“, „Kicker-Erbsen“ und dem „Club Havanna“. Ein Spanferkel als größter Fanclub sahnte die Narrenzunft „Zigeunergruppe“ ab.

Gestern stand das Kreiselmusikfest im Zeichen von kulinarischen und musikalischen Genüssen. Beim Mittagstisch lobten viele Besucher die gut gefüllten Teller und familienfreundlichen Preise. Unter dem Motto „Blasmusik von 8 bis 80“ begeisterten vom Frühschoppen bis zum Abend Jugendkapellen,  aktive Blasorchester und Seniorenmusik bei schwungvoller Blasmusik.

Jahrgänger kommen zum Kaffee

Eine sehr gute Resonanz verbuchte die  Ausstellung „Rund um Landwirtschaft und Garten“ mit Hightech-Maschinen und -fahrzeugen auf dem Festplatz. Das Eismobil und das Kuchenbüfett waren am Nachmittag ständig belagert. Ein Tisch im  Festzelt war festlich mit weißer Tischdecke und Blumen dekoriert und mit einer gut gelaunten Gruppe besetzt. Der Jahrgang 1947 war zum Kaffeeplausch  eingekehrt. „Wir sind heute die Vip-Gäste“, meinte Organisator Hermann Knab. Gut gestärkt ließen sich die 70er danach mit dem Zügle durch Allmendingen chauffieren.

Auch 2018 wieder ein Fest

Musikerchef Joachim Keller moderierte den Tag über und lobte die musizierenden Musikkapellen für ihren Freundschaftsdienst. 270 Arbeitsschichten seien allein während dem Fest geleistet worden, die Vor- und Nacharbeit nicht eingerechnet, lobte Keller das Engagement der Helfer. Und er kündigte für 2018 das vierte Kreiselmusikfest an. Mit dem Erlös aus dem aktuellen Fest will der Musikverein die Fassade des Musikerheims sanieren.

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