KOMMENTAR: Lieber ein Ende mit Schrecken

Keiner hat etwas davon, eine Werkrealschule (WRS) mit immer weniger Schülern mit Zähnen und Klauen bis zum letztmöglichen Zeitpunkt zu verteidigen. Ein Kommentar von Karin Mitschang.

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Auch die Pädagogen selbst, deren eigene Stellen in den nächsten Jahren in Oberstadion teils gestrichen werden, sind der Meinung: Drei Klassenstufen zusammen zu unterrichten, das würde die Qualität des Unterrichts wahrscheinlich verschlechtern.

Und wofür der ganze Aufwand, Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren gleichzeitig zusammen zu beschulen? Denn die regionale Schulentwicklungsplanung, deren Entwurf im Mai im Landtag Thema sein wird, sieht ohnehin zum Schuljahr 2016/17 das Aus für Schulen vor, die zwei Jahre hintereinander zwei Jahrgänge zusammenlegen mussten. Dann wäre Oberstadions WRS ohnehin am Ende. Und so heißt es nun also schon zum kommenden Schuljahr: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Denn die ständige Existenzangst kann einer Schule nicht guttun. Das wissen auch die Eltern, die diesen unumgänglichen Schritt nun mit der Rücknahme ihrer Anmeldungen zu Recht vorweggenommen haben.

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