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  • Die Ehgnerländer sind überall im Einsatz. Vor einer Woche haben sie bei der Hochzeit von Nina Möllerring und Apostolos Sachpazidis in Kirchbierlingen gespielt. Silvan Betz (vorne, dritter von links) hat für die Gruppe die Polka "Sommernachts-Feuer" geschrieben, die heute Abend vor dem Franziskanerkloster erstmals öffentlich zu hören ist. 1/2
    Die Ehgnerländer sind überall im Einsatz. Vor einer Woche haben sie bei der Hochzeit von Nina Möllerring und Apostolos Sachpazidis in Kirchbierlingen gespielt. Silvan Betz (vorne, dritter von links) hat für die Gruppe die Polka "Sommernachts-Feuer" geschrieben, die heute Abend vor dem Franziskanerkloster erstmals öffentlich zu hören ist. Foto: 
  • Feierlicher Abschied im Rathaus: Heinz Fiesel mit Familie (von links Lucas und Sara und Barbara Blasi-Fiesel), OB Alexander Baumann, Bürgermeister Sebastian Wolf, Amtsleitern, Mitarbeitern und vielen Weggefährten. 2/2
    Feierlicher Abschied im Rathaus: Heinz Fiesel mit Familie (von links Lucas und Sara und Barbara Blasi-Fiesel), OB Alexander Baumann, Bürgermeister Sebastian Wolf, Amtsleitern, Mitarbeitern und vielen Weggefährten. Foto: 
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Feier mit Polka

Hoffentlich hält das Wetter, dann wird das heute Abend vor dem Franziskanerklosters eine außergewöhnliche Sache: "Blasmusik zum Genießen" haben die Ehgnerländer ihre Veranstaltung überschrieben. Das Besondere an diesem Auftritt unter Leitung von Matthias Schrade ist nicht so sehr der freie Eintritt, sondern das "Sommernachts-Feuer", das das junge Blasorchester auf dem Außenhof entfachen will. Mit Wiese, St. Franziskus-Brunnen und Blick auf die Liebfrauenkirche gibt das den passenden Rahmen für die Uraufführung des ersten eigenen Stücks, das Silvan Betz für die jetzt 16 jungen Instrumentalisten aus verschiedenen Musikvereinen geschrieben hat. Gleichzeitig feiern die Ehgnerländer auch sich selbst: Fünf Jahre ist es nun her, dass sich zehn junge Musikanten des Ehinger Gymnasiums zu einer Probe zusammengesetzt hatten. Anlass, einmal danke zu sagen, erklärt David Baur, und das bei allen, die mitgeholfen haben, dass sich die junge Truppe mit ihrer böhmisch-mährischen Blasmusik so gut entwickeln konnte. Silvan Betz, Tenorhornist aus Volkersheim, erfüllt mit dem "Sommernachts-Feuer" eine Vorhersage seines Vaters Rolf: Der habe ihm schon zu seiner Jugendzeit gesagt, dass er mal eine Polka schreiben soll, erzählt Silvan Betz. 2012 hat er dann begonnen, für die "Ziddataler" Polkas und bekannte Pop-Titel zu arrangieren, weil für eine Acht-Mann-Besetzung dazu nur wenig Notenmaterial vorhanden ist. In dieser Zeit fiel dann auch der Entschluss, für die Ehgnerländer ein eigenes Stück zu komponieren. "Da die Ehgnerländer noch eine sehr junge Formation sind, dachte ich, dass es ein flottes und spritziges Stück sein soll. Das schnelle, feurige Tempo zieht sich durch das ganze Stück. Um das zu unterstreichen wird die Melodie vom Schlagzeug mit einem Techno-Beat und in den Posaunenstimmen mit Powerchords unterlegt, was es in dieser Form bisher noch nicht gibt." Beginn heute Abend ist um 19 Uhr, der Musikverein Dächingen bewirtet, und als spezielle Einlage wird ein Fünf-Jahres-Rückblick der Ehgnerländer angekündigt, mit Sketcheinlage und Bilderwand. Regnet es heute Abend, findet das Programm in der Lindenhalle statt - auch nicht schlecht, aber nicht so schön.

Kasse statt Karenz

Das war wohl nichts: Üblich sei eine Karenzzeit, hatten wir Mitte Juni geschrieben, nachdem an der B 311 in Obermarchtal die erste von zwei Radaranlagen installiert worden war, verbunden mit der Bemerkung, dass möglicherweise in den ersten Tagen noch nicht zur Kasse gebeten wird. Von wegen: Was die eine Stelle im Landratsamt in Aussicht gestellt hatte, hat die andere wieder zunichte gemacht, wie eine Verwarnung beweist, die der zuständige Fachdienst schon am ersten Betriebstag des Blitzers ausgestellt hat. Für 58 km/h netto. Also Kasse statt Karenz.

Schon verreist

Er hat nicht lange gewartet: Am Mittwoch ist Ehingens Stadtbaumeister Heinz Fiesel feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden, am Donnerstag, an seinem letzten Arbeitstag, hat der 65-Jährige noch eine lange Gemeinderatssitzung absolviert, und gestern hat der dann das gemacht, was zuvor kaum möglich war: das neu erworbene Wohnmobil starten und losfahren mit Ehefrau Barbara Blasi-Fiesel. Offen blieb gestern, ob Fiesel auch die Sporthose mitgenommen hat, die ihm die CDU-Fraktion am Donnerstag zu seinem Abschied geschenkt hat. Auf die Größe wollte Manuel Hagel bei der Übergabe nicht eingehen, er war sich aber ziemlich sicher, dass sie passen wird: "Sie hat einen Gummibund."

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